Sag doch mal, was macht die Eingliederungshilfe?

Shownotes

In dieser Folge von „SAG DOCH MAL…“ sprechen Stefan und Eric mit Annette Leibig und Edita Lutz darüber, warum die DEUTSCHEFACHPFLEGE mit der Eingliederungshilfe ein neues Leistungsfeld aufgebaut hat – und was sich dahinter konkret verbirgt. Gemeinsam geht es um Fragen wie: Worin unterscheidet sich Eingliederungshilfe von klassischer Pflege? Was bedeutet der Perspektivwechsel hin zu Teilhabe und Lebensgestaltung? Und wie arbeiten pädagogische und pflegerische Fachkräfte in diesem Bereich zusammen? Viel Spaß beim Zuhören!

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00:00:00: Sagt doch mal, der DS-Podcast mit euren Hosts Erik

00:00:04: und Stefan.

00:00:06: Alles rund um aktuelle Themen der deutschen Fachpflege – mit vielen interessanten Gästen!

00:00:12: Offen und für euch,

00:00:14: sagt

00:00:14: doch mal!

00:00:15: Stangen wir ein?

00:00:16: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast der Deutschen Fachpflege, sag doch mal.

00:00:20: Herzlichen Dank.

00:00:22: Schön, dass ihr da seid.

00:00:24: Ich kann sagen, wir haben heute ein Thema ... Ich glaube, Erik, wir freuen uns auf alle Podcasts Aber auf diesen Podcast haben wir uns besonders gefreut, weil es für uns auch ein neues Thema ist und was für uns cool ist.

00:00:40: Wir sind einfach als Neues von Anfang an mit dabei!

00:00:44: Und das ist ja immer ein bisschen im Marketing.

00:00:46: Das heißt... ...wir gucken echt mal wo uns die nächste Zeit jetzt hinverschlägt.

00:00:51: wieder kein Anspruch auf Vollständigkeit aber wir wissen alle, wir brennen für das Thema.

00:00:58: Und deswegen, Erik sagt doch mal.

00:01:01: Den haben wir denn hier heute?

00:01:02: Ja, heute haben wir Annette dabei und Edita.

00:01:04: mit Edita habe ich auch tatsächlich schon mal im Gespräch geführt was auch glaube ich eins zu eins so als Podcasts hätte laufen können.

00:01:11: Deswegen sagt doch erstmal wer ihr seid und was ihr macht.

00:01:13: Nix

00:01:13: ist mir gerne live gleich von veranderem.

00:01:17: Ja fange ich an!

00:01:20: Mein Name ist Annette Leibig.

00:01:21: Ich bin Regionalleitung bei der Deutschen Fachpflege für die Region Süd I. Ich sage es jetzt mal frech, die Ideengeberin für die Eingliederungshilfe bei der Deutschen Fachpflege.

00:01:37: Ja dann mein Name ist Editha Lutz.

00:01:40: ich bin Bereitsleitung bei der deutschen Fachpflege.

00:01:43: schon seit etlichen Jahren dabei eigentlich immer eine Pflegepflanze gewesen sag' ich jetzt mal.

00:01:50: Aber ja, durch Annette im Endeffekt auf dieses Thema der Eingliederungshilfe geschubst worden.

00:01:56: Also wirklich geschubsst ne?

00:01:57: Ich hab gar nicht von mir aus danach gefragt und wie du vor eben schon gesagt hast habe mich echt entzündet an dem Thema.

00:02:08: sich brennt grad.

00:02:10: Gibt uns gerade mal so einen Einblick Wie lange gibt es euch schon in der Pflege?

00:02:15: Wie lange ist bei euch bei der deutschen Fachpflege?

00:02:19: Wie ist so euer Weg bis hierhin heute auf Sofa in Herford, in unserem Studio?

00:02:26: Also mein Weg in der Pflege.

00:02:27: Ich bin glaube ich schon seit über dreißig Jahren in der pflege davon auch lange Zeit am Bett also über zwanzig Jahre am Bett und bei der deutschen Fachpflege bin ich ja seit fünfzehn Jahren.

00:02:46: Ich hatte jetzt glaube ich vor zwei Monaten meinen fünftzehnjähriges Genau.

00:02:53: Ja, und...

00:02:55: Was hast du gemacht bevor Du zur Eindiedungshilfe jetzt?

00:02:57: Ja, war ich vorwiegend in der außerklinischen Intensivpflege, in der ambulanten Pflege.

00:03:04: Davor war ich lange Jahre in der Pädagogik also in der Ausbildung von Pflegefachkräften.

00:03:13: ja und davor war Ich in der Pflege!

00:03:17: Ja, also bin wahrscheinlich ungefähr genauso lang in der pflege tatsächlich mit Bissle anderem werde gehen vielleicht.

00:03:26: Also ich komme tatsächlich aus einem klinischen Setting, mich hat Intensivpflege von Anfang an maximal begeistert.

00:03:32: Ich wollte wirklich den schwerst kranken pflegebedürftigen Technologie abhängigen Menschen wie man so schön sagt also wirklich die ohne Maschinen teilweise gar nicht hätten weiterleben können.

00:03:44: das war mein Ding.

00:03:45: dazu bin ich erst mal zehn Jahre in Krankenhaus gewesen habe da die Weiterbildung gemacht für Anesthesie und intensiv ... hab dann aber relativ schnell eben gemerkt.

00:03:54: Naja, also was passiert denn eigentlich mit den Leuten danach?

00:03:58: Ja wenn wir sie aus unserer Sicht so fertig gepflegt haben... wie es halt irgendwie nur ging.

00:04:05: im klinischen Setting war ja klar die können ja nicht einfach nach Hause.

00:04:10: Mit Maschine, mit allem drum und dran wer macht das?

00:04:14: Und genau dann ... bin ich eben in die Außer-Klinik und im Endeffekt sind Annette ... ... und ich ungefähr zu ziemlich gleichen Zeit, glaube ich.

00:04:23: Über Bonitas in die deutsche Fachpflege jetzt halt eben ... ... zusammen den Weg gegangen ... ... ein bisschen auseinander zwischendurch mal...

00:04:34: ...

00:04:35: und am Ende jetzt wieder mit einem gleichen Thema ... ... zusammengekommen?

00:04:41: Genau!

00:04:42: Was zusammengehört, gehört zusammen.

00:04:47: Ja, wo ich dann wieder bei dem Punkt bin, dass ich die Ideengeberin war von der ganzen Geschichte.

00:04:54: Wir haben vor drei Jahren eine Kooperationsanfrage bekommen für als Pflegedienst, für eine Einrichtung der Eingliederungshilfe und wir sind da relativ spontan eingestiegen in dieses Thema und waren mutig Und haben gesagt, ja wir wollen mit dem Eingliederungsträger eine Kooperation eingehen.

00:05:23: Das ist bei Schwerbeschall und wir haben das dann gemacht in einer Wohngemeinschaft für behinderte Menschen wo wir als reiner Pflegedienst agieren.

00:05:34: Ich habe mir das dann so angeschaut wie es da so läuft und war dann eben total begeistert.

00:05:42: Es hat mir noch mal so eine ganz andere Perspektive auf den Mensch gegeben, diese Eingliederungshilfe.

00:05:50: Ich hab vorhin erwähnt ich war dreißig Jahre in der Pflege also ich bin ein alter Hase und wurde dann plötzlich da einfach noch mal neu genordet sag ich mal den Menschen nochmal anders zu betrachten.

00:06:05: Und dann war ich da eben auch entzündet und habe gedacht mensch das können wir auch Wir sind die Spezialisten.

00:06:16: Durch das BTHG soll ja jetzt im Prinzipes neue Wohnform geben.

00:06:21: Und

00:06:22: das Teilhabegesetz?

00:06:24: Ja, nämlich auch Wohngemeinschaften in kleinen Settings und da sind wir schon ganz weit durch die Wohngemeinenschaften im Intensivpflegebereich, durch die WGRs.

00:06:36: und dann dachte ich mir Mensch, wir sind die, die das können!

00:06:43: Aber mir war klar, wir kommen aus der Pflege Nicht aus der Pädagogik, nicht aus der Teilhabe.

00:06:51: Und dann habe ich mir so überlegt, wen könnte ich mir vorstellen, der dieses Thema mit mir zusammen angehen kann, treiben kann?

00:07:02: Der sich da rein fuchst, sage jetzt mal und ja, da ist mir die EDITA eingefallen.

00:07:10: Dann habe ich die EDA einfach darauf angesprochen ob sie sich das vorstellen kann.

00:07:15: Und

00:07:17: die Edite hat gemeint, so ein Konzept schreibe ich dir aber... Das muss ja dann irgendjemand auch mal.

00:07:22: wirklich wenn man es vorantreiben will, da muss ich jemand darum kümmern.

00:07:26: also da muss dann jemand... Irgendjemand habe ich halt für mich gedacht der muss das dann zu seinem machen und muss es dann halt wirklich Schritt-für-Schritt in die deutsche Fachpflege als Also das Dach darüber einbinden einfach auch, weil es ist ja nicht so fängst da irgendwie neues Thema an und dann packst du's einfach in bestehendes Konstrukt.

00:07:52: Ja also das muss dann schon geschaut werden wo passt es rein?

00:07:56: Und wie...und dann war total spannend zu sehen wie viel Eingliederungshilfe wir quasi eigentlich jetzt schon machen.

00:08:03: Aber hör uns doch mal ab was ist Also wo sind die Unterschiede, was ist für den Lein jetzt?

00:08:11: Nicht Intensivpflege, nicht Alten- und Krankenpflege.

00:08:14: Einliederungshilfe... Wie grenzt dich das ab?

00:08:18: Also da hatten wir es ja, glaube ich.

00:08:19: Ja

00:08:20: also bei mir ist auf jeden Fall im Kopf ganz häufig das Wort gekommen Perspektivwechsel.

00:08:25: Genau genau

00:08:26: und auch dieses Beispiel was ich dir glaube ich damals versucht habe beizubringen hat diesen Perspektivex oder kann diesem Perspektivenwechsel glaube ich ganz gut darstellen und zwar na also das Beispiel Leistungsberechtigter, so nennen wir die Menschen, die unsere Hilfe und unsere Unterstützung unserer Leistung benötigen.

00:08:48: Unsere Leistungs berechtigten da sitzen und können theoretisch also körperlich ist das möglich selber zu einem Glas Wasser greifen und was sich zu trinken nehmen.

00:09:01: dann guckt die Pflege von der einen und die Pädagogie von der anderen Seite auf.

00:09:05: diese Situation Die Pflege... Ach Gott er hat ein Problem!

00:09:09: Der hat Durst Da steht das Glas davor, da kann der sich das scheinbar nicht holen.

00:09:13: Dann gehe ich jetzt mal hin und halte ihm das Glas hin oder hilf ihm, gebt es ihm in die Hand oder irgendwas.

00:09:20: Da kommt er sonst schon nicht dran.

00:09:22: Zack!

00:09:23: Gar nicht lange überlegt gemacht fertig.

00:09:25: Die Pädagogik wird ja dann hingehen und wird sich die Situation angucken.

00:09:31: Der kann das doch eigentlich?

00:09:33: Warum macht er das jetzt nicht?

00:09:35: Und dann geh ich jetzt einmal hin Willst du vielleicht was anderes trinken?

00:09:38: Da steht Wasser.

00:09:39: Ist das überhaupt das, worauf du Lust hast?

00:09:42: oder ist es dein Problem dass du dir nicht holst weil du eigentlich kein Wasser trinken willst?

00:09:46: und dann O-Saft?

00:09:48: ja also die geht über die Situation oder das Thema einfach nochmal anders an indem sie hinterfragt warum ist da eine Situation jetzt?

00:09:54: die dass du jetzt nicht zu dem Wasserklaas kreist?

00:09:56: Ja

00:10:00: Die Pflege will helfen.

00:10:04: Die Pflege und die Pädagogik unterstützt Die Pflege

00:10:10: will auch Probleme lösen.

00:10:12: Sofort, wir haben keine Zeit.

00:10:15: Also ich darf das sagen wie schon... Ich will da niemandem ans Bein pinkeln als... ...ich bin ja selber pflegekraft, der ist so groß geworden und habe diese Situation tausendmal selbst auch schon durch exiziert.

00:10:27: Im Vorbeigehen machst du halt einfach irgendwas ohne darüber nachzudenken und dann ist das Problem der Person gelöst fertig.

00:10:35: Dass ihm, ihr wem auch immer in dem Moment aber einfach nur Hilfe zur Selbsthilfe geben könnte.

00:10:44: Das ist diese Perspektive, die müssen wir glaube ich alle noch viel mehr einnehmen.

00:10:49: Auch der Pflegebegriff und den Begrifflichkeit sind ja in den letzten Jahren auch da schon weg von der Bedürftigkeit und eher zu den Ressourcen hin.

00:11:02: bis so ein echter Wandel stattfindet, das dauert.

00:11:06: Die alten Pflegekräfte wie ich oder andere die jetzt die Jungen anleiten, die zeigen das immer noch so ein bisschen... Jetzt kommt machlöstes Problem fertig, gib hier und fertig!

00:11:18: Und da müssen sich glaube ich die jungen, die jetzt kommen in der Schule was anderes gelernt haben erst mal ein bisschen durchsetzen und irgendwann sagen ne Ich will aber an die Ressourcen von der Person.

00:11:30: Und das macht die Pädagogik halt einfach schon lange.

00:11:34: Das Bundesteil habe ich gesetzt, hat sich ja auch in Grunde darauf hin dahingehend geändert.

00:11:40: Von ich weiß was du willst zu was willst Du?

00:11:44: Genau!

00:11:45: Also das ist ja der große Unterschied den Wandel.

00:11:50: und deshalb hab' ich auch gemeint vorhin mit dem Perspektivwechsel nach so langen Pflegejahren musste ich plötzlich feststellen Halt, stopp.

00:11:59: Das ist alles gut was du da gemacht hast.

00:12:02: aber im Grunde ist der Mensch gefragt ja ich habe heute Morgen die Frage an dich gestellt Hast Du schon mal einen Behinderten im Fitnessstudio gesehen?

00:12:15: Ja das ist sehr augenöffnend finde ich.

00:12:20: auch mal in die Richtung zu gehen Was für uns mittlerweile so sehr verständlich ist also für behinderte Menschen vielleicht genauso spannend und interessant, aber ich glaube das ist mal an dem Punkt Sinn.

00:12:37: Dass sich das Bild dahingehend verschiebt, dass man es öfter mal sieht.

00:12:42: Das dauert halt noch einmal eine Weile.

00:12:43: Aber das ist ja unsere Vision da wollen wir hin genau diese Umstände schaffen, dass diese Menschen eben genau die gleichen einen Unfällt bekommen wo so was möglich ist.

00:12:56: Und?

00:12:56: Ja!

00:12:57: dass man jetzt ein Fitnessstudio baut für Behinderte, sondern die Behinderten sollen in das Fitnessstudium gehen.

00:13:06: Wo du wo ich hingehen.

00:13:08: und genau das ist ja der Auftrag, dass wir nicht Rahmenbedingungen schaffen, wo sie geschützt unter sich sind, sondern dass die Menschen zu uns in die Gesellschaft aufgenommen werden, dass die genauso einen Recht haben zu entscheiden, wo will ich leben?

00:13:32: Wille ich in einer stationären Einrichtung leben unter gleichen oder will ich in meiner eigenen Häuslichkeit leben und mir die Unterstützung holen.

00:13:43: Oder will ich eine Wohngemeinschaft leben in der kleinen Einheit?

00:13:47: und egal ob ich jetzt einen hohen pflegerischen Bedarf habe?

00:13:52: also das ist ja im Grunde des was wir ansprechen wollen.

00:13:57: ... die behinderten Menschen ansprechen, ... ... die eben auch einen sehr hohen pflegerischen Bedarf ... ... neben ihrer geistigen Beeinträchtigung haben.

00:14:07: Weil Bundgemeinschaften für ... ... beeinträchte Menschen mit wenig Pflegebedarf ... .... die gibt es tatsächlich und die werden auch...

00:14:17: Das ist ein praktisches Beispiel.

00:14:18: also was sind das?

00:14:20: oder jetzt auch?

00:14:21: Was haben wir für Klienten, die unsere Zielgruppe da sind, die genau diesen Kriterien entsprechen?

00:14:28: Die sind mit dem hohen Pflegebedarf meins.

00:14:29: Ja, also ich versuch gerade... Also im Zündnisstudio wird wahrscheinlich kein Beatmeter-Klient der in einem Wachkoma bei uns in Intensiv G lebt.

00:14:39: Was ist das für Erkrankungen?

00:14:41: Was sind das für Schicksalsschläge die Menschen haben, ...die aber genau in unsere Einliederungshilfe der deutschen Fachpflege reinpassen?

00:14:48: Ich

00:14:48: habe mir gerade eine Klientin angeschaut in der Klinik in Bochum.

00:14:54: Die soll eventuell in unsere neue Wohngemeinschaft nach Herne ziehen.

00:14:58: Es ist ja dabei den um die Ecke und die hatte von einem Jahr einen schweren Autounfall, also wenn man sich dann durchließt was sie alles hat.

00:15:09: Also die hatte auch ein Auge verloren dabei ne?

00:15:12: Also eine bildhübsche junge Frau, die... Gutes wird jetzt halt aufgebaut alles wieder.

00:15:18: Sie bekommt dann auch ein künstliches Auge dann rein.

00:15:24: Und die hat irgendwann gesagt, also sie hat sich wirklich so toll gemacht mittlerweile.

00:15:29: Die hat halt auch zwei Kinder.

00:15:30: ich sage immer das ist immer noch mal so ein was was dich nochmal anders antreibt gesund zu werden.

00:15:37: und die hat irgendwie gesagt wohl zu ihrem Betreuer Ich habe gar keinen Lust hier auf diese Physiotherapie.

00:15:45: Geschichten Diese Ergotherapie geschichten gibt es da nichts anderes.

00:15:52: Der Betreuer hat ein Sohn, der hat ein eigenes Fitnessstudio interessanterweise.

00:15:57: Und dann haben die die einfach mal eben mitgeschleppt ins Fitnessstudium.

00:16:01: Gut ihr musst natürlich vorher erstmal an einen Punkt kommen dass er mit diesen Gerätschaften was anfangen kann.

00:16:06: aber es ist so viel Beweglichkeit.

00:16:08: nur die Kraft hat halt gefehlt.

00:16:10: ja die müsstet ihr mal sehen wie Topfit jetzt allein dadurch wieder geworden.

00:16:13: sie hatte das natürlich weiterhin.

00:16:14: ihre geistig kognitive Einschränkungen auch psychisch Ja, dann Hirn schaden auch letztendlich.

00:16:23: Aber schon krass was geht also?

00:16:25: das hat mir einfach nur mal gezeigt was möglich ist wenn man halt einfach die besseren Bedingungen schafft für jemanden der halt eben nicht nur nur lacht fünfzehn möchte.

00:16:37: Also kann sagen dass hin Man kann es gar nicht so Krass einschränken.

00:16:44: Das sind Menschen Die haben eine geistige und körperliche Behinderung erworben im Laufe ihres Lebens.

00:16:52: Das kann vom Schlaganfall über Autounfall, über poxische Hirnschädigungen sein aber eben auch leistungsberechtigte ich tue mir immer noch sehr schwer mit dem Begriff die von Geburt an eine Beeinträchtigung haben.

00:17:13: also ja Genau.

00:17:16: Bedingt oder bei Geburt, eine Hypoxie im Beigeburt.

00:17:27: Also den Sauerstoffmangelzustand.

00:17:30: Das kann sehr breit gefächer sein.

00:17:35: also man kann das gar nicht können.

00:17:37: auch die Bewohner in Wohngemeinschaft intensivpflichtige Patienten bei uns oder Klienten können berechtigt sein, soziale Teilhabe zu empfangen.

00:17:50: Also die Intensivpflicht schließt das nicht aus!

00:17:54: Okay, das heißt auch dass der Perspektivwechsel erst mal unabhängig von der Einrichtung in der jetzt jemand lebt oder leben kann sondern entwickelt sich dann auf alle Bereiche und unter dem Strich steht die Selbstbestimmung.

00:18:12: damit wird weiter den Fokus gerückt.

00:18:16: Die Menschen sollen mehr Selbstbestimmungen wieder bekommen, ebenso das was Annette vorhin sagt.

00:18:20: nicht so dieses.

00:18:21: Das ist das was du brauchst, das weiß ich.

00:18:23: von außen kann ich das beurteilen.

00:18:24: Ich kenne dich, ich kenne andere die sind so ähnlich wie du ne?

00:18:27: Wir haben eine Grunderkrankung, die ist genau wie bei dir.

00:18:30: Deswegen ist es und das genau das Richtige für dich Nein sondern wir gehen halt wirklich an den Punkten sagen Was willst du?

00:18:37: Was glaubst du, was dich vorwärts bringt.

00:18:39: Wenn ich Dich fragen würde, was bringt Dich vorwährts?

00:18:41: Du wirst nur etwas anderes sagen als Eric.

00:18:43: und warum solltest bei behinderten Menschen die mal deswegen gleiche Ursprungserkrankung haben oder das Gleiche oder scheinbar das gleiche Schicksalunfall oder was auch immer erlitten haben Für die Dame aus Borum mit dem Fitnessstudio, das gilt vielleicht für den jungen Mann aus Schwäbisch-Hall.

00:19:03: Aus der WG eben gar nicht.

00:19:05: Da kann sich das Wort nicht vorstellen.

00:19:07: Irgendwelche Seilzüge und was weiß ich hier irgendwie rum zu zerren?

00:19:15: Wir sind so individuell und diese Individualität darauf wird jetzt endlich mal wieder wertgelegt.

00:19:20: Nicht dieses Gleichmachen, pauschalieren irgendwie in irgendwelchen großen Einrichtungen wo man natürlich die Bedingungen super schafft.

00:19:31: also ich war auch gerade letztens wieder in einer Behinderten-Einrichtung beziehungsweise es ist eigentlich wie ein Campus muss man sich das vorstellen.

00:19:39: da wohnen die jungen behinderten Menschen gehen dort zur Schule Da ist ein Schwimmbad Also die können natürlich ganz viele tolle Sachen mit denen machen.

00:19:47: Da gibt es eine Reittherapie, das ist alles auf diesem Campus, gibt's ja mehrere davon.

00:19:52: Da war ich jetzt aber gerade auch letztens und da sind die Bedingungen wirklich mit Sicherheit sehr gut für die.

00:20:04: Aber das hat nichts aus meiner Sicht mit Inklusion zu tun.

00:20:07: Das hat überhaupt nichts damit zu tun dass sie Teil der Gesellschaft, die da draußen isst und dem Leben, was da draußen stattfindet sind.

00:20:16: Sondern es ist halt einfach eine ... Es ist ja eine artificielle Lebensform aus meiner Sicht.

00:20:25: Wir sprechen alle von AI, das ist auch AI.

00:20:28: Das gab's also schon ganz lange auf ne ganz andere Art und Weise wo man eben gesagt hat heute für die müssen wir Bedingungen schaffen damit es hier in einem

00:20:41: Gebiet

00:20:42: passt.

00:20:43: Aber BTHG sagt, nee.

00:20:46: Soll da draußen stattfinden in der Gesellschaft?

00:20:49: Die sind Teil der Gesellschaft macht sie auch dazu und nicht hier ist ein großer Teil und dann wird irgendwo rein sondern wir machen lauter kleine Teile.

00:20:57: die tun wir jetzt verteilen in der gesellschaft und dazu müssen natürlich die umstände die gesellschaftlichen bedingungen die barrierefreiheit das sind so viele bereiche.

00:21:09: Unsere Webseiten müssten eigentlich barrierefrei gestaltet werden, wie ich finde.

00:21:14: Also gibt es ja mittlerweile auch eine Gesetzesgrundlage dafür jetzt natürlich erst mal für die Anbieter aus dem öffentlichen Bereich.

00:21:24: aber das ist so logisch, für mich ist absolut logisch.

00:21:29: Wir können nicht davon ausgehen dass das jeder kann und benutzen wird können, aber es gibt ganz viele die könnten das, dann könnten sie sich selbst dadurch wieder... mehr um sich selbst kümmern und bräuchten nicht ständig jemanden, der es für sie tut.

00:21:42: Das ist unser Ziel da wollen wir hin?

00:21:44: Es

00:21:46: ist noch ein langer Weg ganz klar und ich glaube auch dass das dann noch viel getan werden muss.

00:21:52: aber wir haben halt so ein bisschen einen Gründergreif.

00:21:58: Und die Vision, dass wir dahin kommen und dadurch haben wir jetzt eben gestartet Ja, das sind so Kleinigkeiten wo uns dann auf dem Weg auffallen wie zum Beispiel die Webseite oder so.

00:22:10: Da macht man sich erst mal gar keine Gedanken.

00:22:14: Das schneidet jetzt raus.

00:22:20: Und die Individualität, die spiegelt sich ja natürlich auch wieder in der ganzen Prozess, im neuen Prozess wider.

00:22:29: also es wird nicht mehr pauschaliert jeder kriegt einen Tagesatz Dann ist damit auch gut.

00:22:35: Da ist dann alles drin abgebildet, die Eingliederungshilfe und schön satt und sauber und ein bisschen bespaßt.

00:22:43: Sondern in dem Konzept ist es eben auch wichtig dass jeder individuell betrachtet wird und ja und auch jeder individuelle seinen Hilfeplan erstellt wird und einen Gesamtplan dadurch entsteht Und das kann nur Personen zentrieren und individuell stattfinden.

00:23:06: Genau,

00:23:07: dann kommt natürlich der Sozialsparstrumpf und sagt, oh Gott!

00:23:13: Es wird doch alles dadurch viel teurer?

00:23:14: Das geht auch nicht.

00:23:15: Das hat das BTHG eben auch gesagt Leute, egal was ihr da jetzt verändert und was jetzt da individueller und die Möglichkeiten, die da geschaffen werden sollen, das soll jetzt aber nicht teurer werden, das Ganze dabei.

00:23:31: Das sehe ich als die größte Herausforderung am Ende tatsächlich, weil das wird nicht ausbleiben.

00:23:39: Ich meine es gibt bei jetzt auch schon ein paar Beispiele... Also jedes Bundesland ist auch unterschiedlich weit in dem Thema.

00:23:45: Das BTHG gibt's seit Jahrzehntsichsechzehn.

00:23:47: also das wurde klar oder war klar.

00:23:52: wir setzen das jetzt um vorher natürlich über die UN-Karta.

00:23:59: Wurde das von Deutschland ratifiziert, also da hat man sich eigentlich schon auf den Weg gemacht.

00:24:03: Im Jahr zwanzigsechzehn hat man dann halt eben gesagt hier BTHG und das setzen wir jetzt mal Schritt für Schritt um drei vier

00:24:10: Stufen.

00:24:12: Die vierte Stufe ist auch schon abgeschlossen, zwanzigtreiundzwanzig.

00:24:15: Also eigentlich müssten ja schon voll im Geschehen sein Ja?

00:24:19: Und das Ding ist in der Theorie ist glaube ich zwanzichtreiund zwanzich auch ziemlich abgeschlossen gewesen wobei Klar, ist nach der Theorie folgt eigentlich erst so die Praxis.

00:24:29: Man hätte eigentlich schon früher anfangen können aber im Endeffekt ist es so.

00:24:34: ja ich habe mich mit den Leuten unterhalten, die schon lange in der Eingliederungshilfe zugange sind.

00:24:40: Ich hätte sagen können das ist genauso wie sie in der Pflege.

00:24:42: alle warten erstmal bis es auf uns kommt zukommt und zugerollt kommt mit voller Gewalt und dann machen wir was.

00:24:50: Aber schon nicht vorher weil wer weiß was sich bis dahin noch fünf mal ändert?

00:24:56: Also es ist ja auch ein Erfahrungswert, alles schön und gut.

00:24:59: Aber im Endeffekt finde ich, man hat sich extrem viel Zeit gelassen finden.

00:25:04: Wenn man in dem Jahr Zwei-Tausendneun gesagt hat wir wollen das machen wie ihr Deutschland wollen das Machen dann hat's drei Jahre gedauert zwischen dreizehn und neunzehnt und sechzehn tatsächlich bis überhaupt mal irgendwas festgehalten wurde also Zwischen zwei Tausendneuen und Zweiteinzehn ist gar nichts passiert aber gar nix.

00:25:25: Und genau, in den Jahren die Jahrzugsjahre hat man jetzt die formellen Voraussetzungen geschaffen und jetzt sollte eigentlich alles laufen.

00:25:34: Wir stoßen überall an unterschiedliche Grenzen zum Teil aber es ist... im Endeffekt in fast jeden Bundesland die einen wollen und wollen keine neuen Leistungserbringer.

00:25:46: In dem Bereich sind wir ja quasi, wenn sie als Deutsche Fachpflege Eingliederungshilfe komplett neu am Markt.

00:25:51: Wir sind keine Diakonie, wir sind kein Betel, was es hier alles noch gibt Caritas also alle, die jetzt da in irgendeiner Weise schon in den Bereich schon seit Jahren aktiv waren.

00:26:04: Also wir kommen ja jetzt in Filde, was eigentlich besetzt ist sollte man meinen Ja Aber wir gehen es anders an.

00:26:11: Wir haben, glaube ich den neuen, den frischen Gedanken und wir können aus der Pflege und aus den Leistungssituationen die wir dort haben Bogengemeinschaften und so können wir unheimlich viel Know-how mit rüber nehmen.

00:26:24: Das müssen sie sich drauf schaffen.

00:26:26: wild also dass ich zum Beispiel erzählt habe da dieser Campus wo sie dann halt eben ihre Wohnhäuser da haben ihr Internativiert.

00:26:34: jetzt fangen Sie an ... genau im Randbezirk dieses Campus kleine WGs zu bauen.

00:26:39: Und ich denke, ihr habt es ja immer noch nicht verstanden Leute.

00:26:45: Wo war das nicht gemeint?

00:26:47: Aber gut!

00:26:49: Das ist eben die Art und Weise... wie sie bisher etablierten am Markt, glaube ich, die Sache auslegen.

00:26:56: Wir legen sie anders aus.

00:26:58: Jetzt müssen wir mal gucken, wie man da zusammenkommt.

00:27:00: Naja und zusammen finden am Ende.

00:27:02: ... unser Sozialspaarstrumpf sagt, ja okay dafür... ... geben wir jetzt Geld aus.

00:27:11: Aber es ist nicht überall so?

00:27:13: Wir haben auch schon eine Erfolge.

00:27:16: Also wir haben auch schön Bundesländer wo wir tatsächlich gute Erfahrungen gemacht haben,... ... wo wir auch herzlich willkommen sind als neuer Anbieter und... Aber

00:27:27: sicherlich auch weil das also doch immer noch Versorgungslücken

00:27:31: gibt oder?

00:27:32: Für die Menschen auf jeden Fall.

00:27:35: Wir haben auf jeden fall ein Klientel oder wir sprechen eben das Schwerpflegebedürftige, oder einen hohen Pflegebedarf des Klientels.

00:27:43: was sie ansprechen da haben wir an vielen Stellen schon gesagt diese Versorgungslandschaft bietet es überhaupt nicht.

00:27:53: ja also der ist ja noch keiner bisher darauf gekommen dafür zu sorgen, dass diese Menschen gut aufgefangen werden.

00:27:58: Ich spreche von Menschen die auch bei uns in Intensivwohngemeinschaften sonst wohne super entwickelt, super gewinnt wurden keine Intensifpflicht mehr haben.

00:28:09: Trachios Doma verschlossen so und jetzt Und derjenige der ist da schon jahrelang vielleicht in eine Versorgung Setting war wo eins zu eins Versorgungen halt einfach Die Sicherheit die Notwendigkeit dargestellt haben die absolute Wichtigkeit und gar nicht die Vorstellung, dass es auch mal anders sein könnte.

00:28:29: Ja diese Menschen kannst du jetzt nicht einfach nehmen und irgendwo hinhocken in den Pflegeheim oder irgendjemandem zu Hause vor die Tür setzen so nach dem Motto ne?

00:28:38: Hier ist dein Angehöriger kümmer dich drum.

00:28:41: Die Menschen gehen arbeiten.

00:28:43: ja das ist wie wenn ich dir deine Kinder morgen so kindergatten.

00:28:46: wir machen heute mal einen Tag zu.

00:28:50: Bitte sehr, kümmer dich drum.

00:28:52: Aber das ist ja was anderes wie wenn der pflegebedürftigen Menschen, weil er ist nachdem er tracheostomiert war und jahrelang eben keine Selbstversorgung in der Lage war zu machen.

00:29:03: Das kann er nicht.

00:29:04: von heute auf morgen nur waren.

00:29:05: Der Trachealkanödes beispielsweise draußen ist oder junge Menschen die von Geburt eine Behinderung haben In diesen Internaten oder so, die Woche über Verbrachte nur am Wochenende zu Hause waren.

00:29:20: Ja jetzt ist die Schule vorbei auch die haben irgendwann keine Schulpflicht mehr und dann kommen sie nach Hause.

00:29:28: Und dann hast du aber einen Erwachsenen der um den sich dann bekümmert werden muss.

00:29:33: also das ist definitiv eine andere Situation.

00:29:38: für diese Menschen gibt es noch nicht die Versorgung.

00:29:42: die wollen wir jetzt eigentlich da schaffen.

00:29:44: Jetzt kommt Werbung.

00:29:46: Du hast aber großen Hunger, wa?

00:29:48: Ja ich glaube heute Morgen war das Ding noch voll.

00:29:50: Das war voll?

00:29:51: Voll!

00:29:51: Also gut dass wir bald unser betriebliches Gesundheitsmanagement ausbauen.

00:29:55: Was gibts denn dabei?

00:29:56: was ist nun überhaupt?

00:29:57: Wir nennen das gesund im Verbund bei uns und wir informieren dich regelmäßig über gesunde Ernährung am Arbeitsplatz, Ergonomie am Arbeits Platz.

00:30:07: Da startet jetzt demnächst und achten mal drauf über vor allen Kanälen von uns wir es zu sehen

00:30:12: Weil Pflege bei dir selbst beginnt.

00:30:14: Hier, was für mich auch aus diesem gesamten Gespräch bis jetzt hier schon sehr viel rausgekommen ist, ist diese individuelle Betrachtungsweise.

00:30:23: Jetzt wollen wir euch beide nochmal ein bisschen individueller betrachten und deswegen kommt die Rubrik DF, die drei Fragen.

00:30:30: starten wir mal mit der Frage, die sich Stefan überlegt hat er ja auch schon in einem Vorstellungsgespräch gehabt.

00:30:37: Welches Tier wert ihr gerne?

00:30:40: Wenn ihr es euch aussuchen könntet!

00:30:42: Ich bin Wolf, immer schon gewesen.

00:30:45: Warum?

00:30:45: Ist das ein Grund für?

00:30:48: Ich finde der Wolf oder die Wölfin ist einfach zum einen ein Rudeltier aber auch mal Einzelgänger, Alleinkämpfer.

00:30:58: also ich kann beides.

00:31:01: Ich kann es sehr situativ und von A nach B switchen wie es gerade auch mein Umfeld manchmal braucht, manchmal wie es ich brauche.

00:31:09: also von daher ich beschütze Was mir wichtig ist, auf mich kann man sich verlassen.

00:31:16: Aber ich gehe voran auch und da muss man mir auch folgen.

00:31:20: Eingestellt?

00:31:20: Ja, so.

00:31:23: Wann ist er?

00:31:25: Was ich gerne wäre oder was ich mich sehe... ...was ich gerne werde, ich wär gern ein Adler!

00:31:33: Weil ich glaube dieses Fliegen durch die Lüfte und es ist die absolute Freiheit den Wind zu spüren, das ist die absolute Freiheit Und trotzdem habe ich immer den Blick drüber.

00:31:50: Ich weiß nicht, ob ich da einstellen würde,

00:31:54: schau mal!

00:31:55: Hast

00:31:55: du gegen sie um Bewerbungsgeschenke?

00:31:56: Nee,

00:31:57: alles gut.

00:31:59: Dann weiß ich net, ob man Wohlfahrt hat.

00:32:03: Wenn Du sagst eingestellte war es ja gar nicht so schlicht.

00:32:07: Okay dann gehen wir mal an die nächste Frage wie also wenn ihr mal einen habt?

00:32:11: Wie sähe für euch ein perfekter freier Tag

00:32:17: aus?

00:32:22: Früher aufstehen, gut frühstücken und dann eine wunderschöne Wanderung über acht, neun, zehn Stunden.

00:32:36: Stunden?

00:32:37: Ich hatte mit Kilometern gerechnet aber stunden ist ja nochmal ein bisschen mehr Kilometer.

00:32:41: Möglichst

00:32:42: in den Bergen und dann wieder an beim Ziel ankommen Das Gefühl zu haben, wirklich eine tolle Wanderung gemacht und was geschafft zu haben.

00:32:55: Und dann meinen Getränk zu genießen am Abend und etwas Leckeres zu essen.

00:33:02: Und meine Bilder einzugucken!

00:33:06: Und das bitte alleine?

00:33:14: Ich hätte glaube ich einen zweigeteilten Tag.

00:33:16: Also morgens früh aufstehen...ich kann gar nicht mehr lange schlafen, ich konnte noch nie lang schlaven.

00:33:20: Nach sechs Stunden Schlaf bin Egal, wann ich ins Bett gehe.

00:33:27: Total schön fände ich am Meer zu sein in dem Moment erst mal eine Stunde irgendwo die Wellen rauschen hören und dann ein bisschen Yoga zu machen dabei also wirklich erstmal so in mich mit mir Dann einen schönen Spaziergang am Strand machen vielleicht ja paar schöne Bilder einfach auch machen, ein Foto aberraten mitnehmen.

00:33:55: Ein paar schöne Momente festhalten und dann nach Hause gehen noch einmal einen kleinen Mittagsschlaf vielleicht machen und am Abend oder im Nachmittag mich mit Freunden oder mit Familie irgendwie treffen und abends dann am besten noch Party

00:34:13: machen.

00:34:14: Das wäre mein perfekter Tag.

00:34:16: Hört sich sehr gut an!

00:34:16: ...

00:34:18: auf ein Konzert gehen vielleicht auch noch.

00:34:20: Also entweder selber tanzen gehen, Party machen oder einen Konzern eine schöne Musik halt irgendwie... Musik mag ich halt einfach total gerne?

00:34:30: Verständlich!

00:34:31: Genau so höre ich dann an nicht so perfekten Tagen höre die Musik halt im Auto, im Radio oder in meiner Playlist.

00:34:38: also ja aber Musik ist schon sehr wichtig.

00:34:41: da kann ich manchmal ne Stimmung verstärken, wenn es so gut ist oder halt eine andere vielleicht auch mal ein bisschen wegfischen.

00:34:54: Okay dann gehen wir schon in die letzte Frage und zwar seid ihr oder vielleicht wart ihr Mitglied in einem Verein?

00:35:03: Wenn ja in welchem?

00:35:04: Ich habe früher Tischtennis gespielt, manchmal eine zeitlange Tischtennisverein würde ich auch heute glaube ich wieder machen wollen Ja und dann zum Sportverein Sumba getanzt.

00:35:16: Also so sage ich, brauche halt... Ich muss mich bewegen!

00:35:19: Ich bin eigentlich gar nicht so der krasse Vereinsmensch, mich nervt also meine Kinder.

00:35:25: Diese Vereinsaction-Fußball jedes Wochenende dann irgendwelche Kuchen backen weil das ist der Teil der Vereinsarbeit wo ich immer denke klar gehört dazu aber es ist jetzt nicht so mein Favorit.

00:35:43: Und ansonsten ja, ich habe schon immer gerne für mich einfach trotzdem auch irgendwas Wohltätiges mal gemacht ohne jetzt unbedingt im Verein das dann machen zu müssen.

00:35:58: Ja, ich war lange Jahre in einem Sportverein von Leichtathletik über alles möglich ausprobiert.

00:36:07: Was ich tatsächlich über Jahrzehnte gemacht habe, ich weiß nicht ob es als vereinkelte, ich hab jahrzehntelang in einem Orchester gespielt Und da

00:36:15: war ich

00:36:17: Querflöte.

00:36:18: Ich habe es mal mit Oboe probiert, um ein bisschen Sexophon.

00:36:22: Aber ich bin dann bei der Quer Flöte hingeblieben und hab da über, glaubt, dreißig Jahre in einem Orchester gespielt.

00:36:29: Genau!

00:36:31: Das war tatsächlich auch sehr erfüllend.

00:36:34: Also es fehlt mir heute auch, dass sich so nicht mehr unterkriegt im Alltag.

00:36:40: Aber irgendwann mein das wieder.

00:36:48: Ja, cool.

00:36:48: Vielen Dank für die Einblicke!

00:36:51: Jetzt muss ich so langsam eine Überleitung finden zu dem Themenblock auf den ich mich auch am meisten freue.

00:36:58: Dazu ist glaube ich immer wichtig, Annette an dich die Frage.

00:37:01: Sag uns mal, Einlädungshilfe läuft jetzt bei uns ja nicht irgendwie nebenbei und macht hier und da jemand parallel zu Pflege sondern wie haben wir das bei uns organisiert?

00:37:12: Ja, die Deutsche Fachpflege Eingliederungshilfe ist eine eigene Gesellschaft.

00:37:18: Eine GmbH also.

00:37:20: dies unabhängig von allen pflegerischen Gesellschaften in der eigenständigen Größe Sparte ja sogar einen glaube ich sogar ein eigenständiger Strang jetzt bei der deutschen Fachpfleger und da bin ich auch sehr dankbar dass das möglich ist.

00:37:40: Ich denke es ist eben nur mit der deutschen Fachpflege im Background möglich, weil das mehr oder sonst jeder kleinere könnte sich nicht leisten.

00:37:56: Das ist eine eigene Gesellschaft in der ich Geschäftsführerin bin und es ermöglicht auch viele Möglichkeiten bei Verhandlungen.

00:38:08: Wir sind nicht eins!

00:38:11: Wir sind nicht ein Preis, sage ich jetzt mal.

00:38:14: Ja wir muscheln da mal ein bisschen Pflege und ein bisschen Eigenlederungshilfe sondern das soll den eigenständiger Bereich werden.

00:38:24: Das hat schon Tragweite.

00:38:27: Wir haben unsere Versorgungsportfolio dadurch definitiv einfach erweitert.

00:38:32: ja also das ist etwas was die deutsche Fachpflege als zusätzliche Leistung künftig auf den Markt bringt oder dabei ist, also wir haben ja schon gestartet.

00:38:49: im Endeffekt und das ist heutzutage auch gerade so krass wichtig dass jeder weiß aus welchem Topf er letztendlich bezahlt werden kann mit dem was er an Leistungen erbringt.

00:39:03: Das ist nur so möglich.

00:39:06: am ende auch wenn man irgendwo da in der deutschen Fachpflege einfach nur verwurscht wird werden, wie Annette schon gesagt hat.

00:39:15: Wäre diese Klarheit nicht da und dieses... Wie gesagt ist es einfach eine Erweiterung unseres Portfolios in einer Versorgungslücke.

00:39:24: Und

00:39:26: wie du schon sagst die Töpfe sind andere?

00:39:29: Also die Pflege wird in der Regel von aus dem Topf des SGB-Eilf bzw.

00:39:35: SGB fünf und zwölf refinanziert Und die Eingliederungshilfe wird aus SGB neun, schreckstrich acht glaube ich bei den Kindern refinanziert.

00:39:45: Zwei dann aus dem Arbeitsbereich.

00:39:47: also gibt es halt

00:39:49: verschiedene Töpfe aber ist ihn dann schon klar getrennt?

00:39:55: Es wird jetzt zu weit führen wenn wir das noch vertiefen Aber

00:39:59: zeigt ja die... Unser Sozialsystem

00:40:01: ist ein sehr komplexer System auch inzwischen

00:40:05: Ja aber zeig mal dass versuchen wir jetzt Überleitung zu nutzen Zeigt ja ... wir dem Bereich Einlädungshilfe von Anfang an, eine hohe Bedeutung geben haben.

00:40:15: Wir haben direkt eine Gesellschaft gegründet und denke ich muss immer sofort grinsen bisschen die Dieter wenn ich dann zurückdenke weil was ich oder was wir euch gerne vorstellen wollen würden ist wie sieht so die Vermarktungsstrategie aus?

00:40:31: Wie treten wir als deutsche Fachpfleger Einläderungshhilfe auf?

00:40:36: Und es müsste so ein knappes Jahr ungefähr her gewesen sein als das Thema ja ... entstanden ist.

00:40:43: und ihr wisst, wir sind ja als Marketing-Vertreter hier im Podcast Gastgeber.

00:40:47: So muss ich aufpassen, dass ich es nicht zu meinem Podcast mache!

00:40:52: Du

00:40:53: brennst einfach auch?

00:40:54: Ja natürlich,

00:40:55: ich brenne auch dafür.

00:40:55: Das ist das was ich eingangs sagte.

00:40:57: Auch wir waren jetzt von Anfang an in einem für die deutsche Fachpflege neuem Thema dabei... ...und konnten das mitentwickeln, mitgestalten.

00:41:06: Und so haben wir vor dem knappen Jahr zusammengesessen... Ja, eigentlich ja mal zum ersten Austausch treffen wollen.

00:41:13: Und gesagt so was ist denn das eigentlich?

00:41:15: Wir im Marketing brauchen ein bisschen Input.

00:41:17: wo wollen wir hin?

00:41:17: Was steckt da so hinter?

00:41:19: Haben im kleinen Besprechungsraum gesessen hier um die Ecke und da hat Editha schon sehr brennend über dieses Projekt berichtet... ...und wir sind dann eigentlich viel schneller in das Thema reingekommen und haben uns direkt der Aufgabe gestellt wie vermarkten wir diese Besonderheit, die Besonderkeit der pädagogischen Entwicklungen.

00:41:41: Die Besonderheiten dieser Lebensformen, diesen nochmal anderen Grad der Selbstbestimmung eben durch pädagogische Fachkräfte ja auch letztendlich durch ein neues Personal was wir angesprochen haben ansprechen mussten.

00:41:53: Wir stellen jetzt halt jetzt Jungspfleger ein nicht mehr klassische Gesundheits- und Altenpflegar um dieser Pädagogik gerecht werden zu können.

00:42:01: Und so

00:42:02: erzieher Sozialarbeit also alles was in die Richtung geht genau

00:42:07: So.

00:42:07: und dann wollten wir dem Ganzen ja auch eine ... Ja, einen Dach geben.

00:42:13: Ein Kommunikations-Konzept geben was diesem Anspruch den wir uns auch selbst dargestellt haben gerecht werden Und letztendlich uns aber auch klar von den Pflegeeinrichtern, von den pflegeges differenziert.

00:42:25: eben das ist nicht eines ein brei.

00:42:28: Wir wollten das darstellen.

00:42:29: und dann sag ich ein Begriff den du in diesem Termin paar mal gesagt hast Und das war immer grenzenlos.

00:42:36: Das stand immer dabei so, wir wollen keine Grenzen setzen.

00:42:40: Wir möchten für unsere Leistungsempfänger alles möglich machen.

00:42:45: und so ist jetzt welche Vermarktungen entstanden?

00:42:49: Übernimm gerne sonst!

00:42:51: Weil Teilhabe grenzenlose ist es quasi als Slogans ein bisschen entstanden.

00:42:56: und die Überlegung was ist eigentlich Grenzenlosigkeit?

00:43:02: wo sehen wir die Amäeristen?

00:43:05: So kam eigentlich das Universum, so kam all die Planeten ins Spiel.

00:43:12: Also es war so eine Bälle wie gesagt hin und her geschubse.

00:43:19: Und dann war eigentlich klar wir gucken jetzt mal gerade was die WGEs betrifft.

00:43:24: Wir haben ja gesagt Einwiederungshilfe wird auch noch andere Formen bekommen und haben aber grade wenn's um unsere WGE ist also wohngemeinschaftende Einwiedernungshhilfe geht bekommen sie ... Planetennamen in erster Linie.

00:43:37: Wir gucken mal, wie weit wir kommen damit?

00:43:40: Aber es gibt dann

00:43:41: am

00:43:42: Ende ...

00:43:42: ... Videos.

00:43:43: Neptune.

00:43:47: Die nächsten sind schon in den Startlöchern.

00:43:49: Wir sind jetzt aber noch mal einen Schritt weitergegangen und haben gesagt... ...wir werden nicht nur den Weg gehen das wir der WG den Namen geben sondern im günstigsten Fall.

00:43:58: Gibt's ja auch so ein paar Konzepte wo man eine Umstrukturierung vornehmen wollen.

00:44:02: Da gibt es schon Menschen, die da wohnen.

00:44:04: Die binden wir dann einfach in der Namensfindung mit ein.

00:44:07: Die dürfen dann gerne mitentscheiden.

00:44:10: Welcher Planet spricht euch denn an?

00:44:12: Es gibt ja zum Glück noch ein paar.

00:44:14: Wir haben auch ein paar, wo mal gesagt haben, die Schließen war aus.

00:44:16: Wir wollen ja kein Elektrofachgeschäft haben oder so.

00:44:20: Das sei jetzt irgendwie... Keine Ahnung.

00:44:25: Wenus würde ich jetzt auch nicht werden.

00:44:27: Das ist was anderes.

00:44:29: Genau, also

00:44:29: es gibt genau so ein paar Musstenwahl leider vielleicht auch.

00:44:33: Keine Ahnung, dass es sich jetzt jemand gewünscht aber da hätten wir auch andere Themen wie.

00:44:39: keine Ahnung irgendwie.

00:44:40: du brauchst ja dann eine Domain und alles mögliche.

00:44:42: die sind wahrscheinlich einfach schon besetzt unter Umständen oder Genau.

00:44:48: Aber es gibt noch genug in der Auswahl und wer weiß, wenn wir alle Planeten besetzt haben, die wir uns so bisher vorstellen konnten und die wir so gefunden haben, gibt's vielleicht auch andere Bereiche oder Sonnensysteme?

00:45:06: Im All gibt es durchaus auch noch andere Möglichkeiten irgendwelche Nebel, irgendwelchen Erscheinungen.

00:45:12: wie ist das sonst noch so?

00:45:14: Gibt sie auch ganz tolle Namen Star Wars oder keine Ahnung, als nächster Raumschiff Enterprise.

00:45:22: Es gibt ja so viel was in irgendeiner Form dann einfach auch mit Planeten, Grenzenlosigkeit, Universum letztendlich dann auch vergesellschaftet werden kann.

00:45:31: Da habe ich keine Bedenken.

00:45:32: das war bis ins unendliche Namen finden können im Zweifelsfalle.

00:45:40: Das glaube ich auch.

00:45:41: also das glaube ich.

00:45:42: aber es gibt ja auch sehr viele ... Projekte, die wir ja jetzt schon für uns... Genau.

00:45:48: Wir

00:45:48: brauchen ein paar Namen auf jeden

00:45:49: Fall.

00:45:50: ... identifiziert haben.

00:45:54: Du hast gesagt eben auch es ist so ein bisschen noch im Entstehen hattest du glaube ich mal gesagt aber ihr seid doch schon dabei.

00:46:03: Wie sind denn bis jetzt?

00:46:03: zu den Rückmeldungen?

00:46:04: Die ihr auch schon von möglichen Leistungsberechtigten ist glaube ich das Wort ne?

00:46:09: Ja genau.

00:46:09: Bekommen habt wie nehmen sie das auf das neue Angebot was wir jetzt geschaffen haben oder immer noch mehr schaffen werden?

00:46:17: Also auf jeden Fall ein Durchweg positiv und nicht nur von den Leistungsberechtigten allein.

00:46:25: Wie gesagt, die Menschen für die wir das Angebot schaffen haben ja auch Menschen hinten dran im Endeffekt, die darauf angewiesen sind dass ihre diese Leistungs berechtigten halt eben gut versorgt sind weil es eben zu Hause nicht mehr geht oder wie auch immer.

00:46:44: Die finden das vor allem ganz toll einfach auch, ne?

00:46:47: Dass sie halt eben eine Alternative haben zu dem was bisher möglich war.

00:46:51: Eben nur so'ne große... Oh, Annette sagt manchmal so bisschen böse Kasernenartikel.

00:46:58: Ich wollte es eigentlich gar nicht erwähnen aber vielleicht.

00:47:00: Haben wir uns eigentlich noch gar nicht.

00:47:02: Ich fand's aber total passend im Endeffekt.

00:47:04: Und Kasernierungen!

00:47:05: Ja ich hab... Erzählte mal, ich habe so ein Beispiel bei mir direkt zur Hause wo ich wohne da ist ne größte Behindertenschule ... Blindenschule, ich bin da in der Schulle-Bildensschule Baden-Württembergs.

00:47:17: In einem Ort ist ja schön und gut aber mit einem Riesenzauntrum herum.

00:47:22: Also wo ich dann auch immer sage so... Ja okay.

00:47:26: Kommst du nur rein am Tag der offenen Tür?

00:47:28: Genau, da kommst du am Tag auf den Tür rein.

00:47:29: Dann wird es geöffnet für die Menschen drumherum.

00:47:33: Jeder weiß das.

00:47:34: es gibt hier aber...

00:47:36: Es ist echt ein bisschen an der Sache vorbeifindig.

00:47:41: Diese Alternative, die wir jetzt bieten zu diesen Möglichkeiten wird maximal gut angenommen.

00:47:48: Also nicht nur von Menschen, die da auch angewiesen sind sondern tatsächlich auch wenn ich mich mit Heimaufsichten unterhalte... Wenn ich mich auch mit Kostenträgern grundsätzlich unter Verstehen die Idee dahinter habe.

00:48:00: natürlich Sorge wie schon sagte was die Kosten betrifft aber das Verständnis dafür ist es ... genau der richtige Ansatz ist, dass es da hingehen soll.

00:48:13: Dass das die Auslegung des BTHG im richtigen Sinne ist... Die Rückmeldungen kriege ich ständig.

00:48:21: Auch von Bewerbern?

00:48:22: Also auch von pädagogischen Fachkräften,... ...die von dieser Idee

00:48:27: total begeistert

00:48:28: sind.

00:48:29: Total begeisterts sind also die kommen zu uns und stellen sich das halt so vor wie überall anders auch.

00:48:35: Und wenn man denen dann die Idee... Erklären dann plötzlich, ja wie Schuppen von den Augen.

00:48:42: Ja cool!

00:48:45: Genau deswegen habe ich das auch gelernt diesen Beruf.

00:48:48: und mir fällt auch noch ein Beispiel ein die Eltern die ihre Kinder bis zu einem gewissen Alter immer begleiten.

00:48:59: Also jedes Kind zieht irgendwann aus So, wird Flücke und dann soll das ja ein eigenes Leben führen.

00:49:10: Warum sollte es ein behindertes Kind nicht können?

00:49:15: Aber da tun sich viele Eltern auch schwer zu sagen ich gebe meinen Kind jetzt in eine stationäre Einrichtung wo vierzig andere Kinder versorgt werden und ich will das ist überhaupt nicht dispektierlich sondern diese Versorgungsform haben ihre Daseinsberechtigung muss Die muss es geben.

00:49:33: Und die sind sicherlich auch sehr gut und machen auch sehr gute Arbeit, aber ich glaube so ein eigenes Leben deines Kindes stellt man sich doch nicht vor, sondern man hätte schon gerne entweder eine eigene Wohnung wo das dort betreut wird oder eben eine kleine WG.

00:49:49: Ich

00:49:51: meine auch als Erwachsener wünsche dich ja auch keiner später mal im Pflegeheim zu landen.

00:49:55: Keiner von uns!

00:49:56: Ja?

00:49:56: Und wenn du dir die Vorstellung hast dein Kind kommt als Kind schon ins Pflegeheime Endeffekt ist es nichts anderes.

00:50:03: Das will ich doch schon dreimal nicht.

00:50:06: Aber dann nehmt uns noch mal mit, wie sieht denn in der WG Jupiter oder in den WG Serios so ein Alltag aus?

00:50:17: Eine Nachfrage hatte ich eben noch, sorry.

00:50:20: Ihr sagtet das jetzt pädagogisch also Bewerbungen von Pädagoginnen und Pädagogen bekommen.

00:50:25: heißt das vielleicht schließt jetzt auch bisschen an die Frage von Stefan An.

00:50:28: Heißt das für die Pflegekräfte Also die wir schon im Unternehmen haben, dass sie vielleicht auch diese Sparte jetzt auch annehmen können.

00:50:36: Dass sie so in diesen Bereich ein bisschen mit rein schnuppern können und das dann vielleicht auch sich weiterbilden können oder so?

00:50:44: Also dreijährig examinierte Pflegefachkräfte – ich denke, die brauchen natürlich noch eine Weiterbildung oder eine Schulung per se als Fachkräfte dort anzusehen.

00:51:00: Das ist korrekt.

00:51:01: Aber wir wollen uns jetzt natürlich nicht eine eigene Konkurrenz schaffen, also es braucht... Wir brauchen

00:51:06: beide!

00:51:06: Wir brauchen sowieso beides auch.

00:51:07: Ja.

00:51:08: Also in den WGs arbeitet beide Pflegefachkräfte und Pädagogen gemeinsam.

00:51:15: So dann steigen wir mal mit der Frage ein.

00:51:18: Sag mal wie sieht Sonntag aus?

00:51:20: Wie sieht die Struktur von der WG

00:51:23: aus?

00:51:24: Jupiter zum Beispiel oder

00:51:25: was?

00:51:26: Jupiter Sirius.

00:51:29: Wir gehen da morgen mit Pflegekräften und pädagogischen Kräften, je nachdem was der Bedarf auch der Leistungsberechtigten ist.

00:51:41: Da fängt es ja wieder an also ganz individuell.

00:51:44: Es gibt welche die brauchen Pflege beim morgendlichen bei der Morgentoilette und andere brauchen aber pädagogische Unterstützung.

00:51:53: Nach dem Motto dein Wegart geklingelt stehen wir auf.

00:51:58: Und dann gehen Menschen in ihre tägliche Werkstätte, Förderstätte Arbeitsplatz und sind unter dem Tag eigentlich unterwegs.

00:52:11: Und kommen meistens am Nachmittag zurück wo dann auch wieder Therapien stattfinden, pädagogische Therapien oder eben auch Pflege.

00:52:24: Das kann man oft gar nicht so klar trennen wird geregelt über einen Hilfeplan, der dann festlegt was für Tätigkeiten fällt in die Pädagogik und welche Tätigkeit entfällt in die Pflege.

00:52:41: Ganz individuell kann es sein dass ich ein Mann habe, der abends den Abendessen von der Pflege gereicht bekommt und augenscheinlich sitzt genau daneben eine Frau, die eigentlich die gleiche Behinderung hat Augenscheinlich, die bekommt es von der Pädagogik gereicht.

00:53:03: Weil da der Ansatz des Ziel ein völlig anderes ist.

00:53:08: Dadurch vermischt sich das und da komme ich wieder auf deine Frage zurück kann sich eine Pflegefachkraft auch für den Bereich interessieren?

00:53:18: Ja

00:53:19: soll sie sogar ja.

00:53:20: also das ist eigentlich unser uns erheeres Ziel am Ende diese beiden Perspektiven von denen wir die ganze Zeit sprechen Am ende dahin zu führen, dass wir eine Konkurrenz erreichen.

00:53:32: Es geht um diesen Menschen und diese Personen und ich gucke von zwei Seiten drauf und der hat unterschiedliche Bedürfnisse und der Ansatz ist ein anderer aber die müssen sich ja auch gut verstehen untereinander.

00:53:44: warum bekommt er das jetzt eben von der Pflegekraft und nicht von der Erzieherin oder Erziehr wer halt immer pädagogisch noch mit dabei ist?

00:53:53: Ja, logisch.

00:53:55: Weil da geht noch was und so.

00:53:57: Klar gucken die sich auch gegenseitig was voneinander ab?

00:54:00: Das erwarte ich sogar ehrlich gesagt nicht um dann halt irgendwann die gleiche Arbeit zu tun.

00:54:05: das soll bitte wirklich jeder in seinem Bereich bleiben aber ist doch viel cooler wenn ich... Sie sind doch alle.

00:54:13: wenn ich Verständnis für das habe Was der andere tut Dann gehe ich mit den Menschen selber auch besser um Und mit dem was er tut.

00:54:20: Ich hab einen ganz anderen Zugang und Verständniss zu seiner Tätigkeit, zu seiner Leistung.

00:54:26: Ja und ich habe damit ja also die besten Voraussetzungen finde ich sind die wo man sehr gut versteht warum der andere was macht.

00:54:40: Und in der Nacht ist es oft auch so dass es davon abhängt welche Bewohner in der Wohngemeinschaft leben.

00:54:47: brauchen sie mehr Pflege oder brauchen die eigentlich mehr pädagogische Begleitung?

00:54:54: Ist da den nächtliche Angst im Vordergrund oder ist da die Lagerung?

00:54:59: Davon hängt es dann ab.

00:55:00: Also auch wie der Dienstplan am Ende gestaltet wird, wie wir uns da einig werden.

00:55:08: Ich kann mich erinnern in Schwerbeschaltes war ja ganz zu Anfang des was ich erzählt habe wo wir eigentlich erst auf die Idee kamen in der Ungemeinschaft waren das Tatsächlich am Anfang große Hürden, die Pädagogik und Pflege da sagen jetzt mal zu Freunden zu machen.

00:55:28: Da gab es viele Grabenkämpfe, viele Konflikte.

00:55:36: aber jetzt nach geraumer Zeit kann ich sagen hat sich das wirklich gut eingeruckelt und das ist ein Miteinander und der Blick auf den Menschen ... die Hauptsache, das ist der Mittelpunkt.

00:55:52: Und nicht ich bin Pflege du bist pädagogik.

00:55:55: Ja und haben wir damit beste Strukturen für denjenigen, um sie es eigentlich geht?

00:55:59: Genau!

00:55:59: Das ist ja das Ziel.

00:56:02: Das eben sicher nicht die Versorger... ...um ihre Themen kümmern sondern um die Personen, die da letztendlich ihre Leistungen in Anspruch nehmen will.

00:56:19: Ich würde gerne ... so ein bisschen auch mit Blick auf das Ende noch zu einer Abschlussfrage kommen.

00:56:25: Lass uns mal wünscht ihr was spielen und guckt mal in die Glaskugel, wo steht die Einredungshilfe... ...in der deutschen Fachpflege in fünf, sechs, zehn Jahren?

00:56:35: Das ist ein Traum für mich.

00:56:39: Ich habe gehofft, du fragst mich jetzt eher wie meine Vision grundsätzlich ist ohne jetzt auf Zeiten irgendwie Rücksicht zu nehmen.

00:56:45: Ja gut!

00:56:47: Lassen wir die Zeit ausservor.

00:56:48: ja

00:56:50: Ach, es fing eigentlich schon mit Jupiter an.

00:56:55: Als wir uns diese WG, die potenzielle WG angeschaut haben war halt das Faszinierende darin dass sie in einem Wohnkomplex drin ist.

00:57:05: Da ist auch noch ein Café, stand zu der Zeit auch ein kleines Restaurant, Café wie auch immer.

00:57:11: Da hat auch ein Pechter gesucht und da sind wir mit der Handaufsicht dadurch gelaufen so durch die Räumlichkeiten.

00:57:17: und dann gibt es auch noch so einen Gemeinschaftsraum in dem Gebäude, der auch für alle nutzbar war.

00:57:23: und meine Vorstellung ist eben genau das.

00:57:26: ich habe eine WG.

00:57:28: drum herum wohnen ganz viele andere Menschen.

00:57:33: Es gibt noch Begegnungsräume miteinander, wo man vielleicht auch gucken kann, dass wenn der eine oder andere von seinen Allentschränkungen her sogar in der Lage wäre da ein Arbeitsplatz zu finden.

00:57:47: In diesem Café und dann haben wir so aus dem Fenster raus geguckt.

00:57:52: Da liegt es daneben dran so ein Stück Brachland sag ich jetzt mal ... dann hatte ich sofort so die Vorstellung, nicht nur ich witzigerweise... ... sondern die Dame vom Sozialamt auch gleich.

00:58:05: Da könnte man sich doch ein paar Hühner halten und noch eine Ziege und so.

00:58:09: Und da noch so ein bisschen Selbstversorger.

00:58:12: Ich dachte so ja genau das.

00:58:16: Genau so stelle ich mir das vor.

00:58:18: Dann habe ich vielleicht die eine Wege da und die andere habe ich entweder vielleicht im gleichen Ort, auf der anderen Seite oder im nächsten Ort.

00:58:30: Und dann haben die einen die Hühne und die anderen haben die Ziegen und dann kriegen die Milch von denen und die die Eier von denen so.

00:58:37: Das ist so... Und am Ende treffen sie sich alle zusammen im Kaffee und sind die Fitten, die helfen den anderen eben auch noch und stellen den Kuchen hin.

00:58:53: Das ist meine Vision.

00:58:55: Das weiß ich nicht, ob das sehr sozialromantisch war.

00:59:00: Weiß ich nicht.

00:59:02: Ich bin optimistisch.

00:59:03: Ich habe

00:59:03: absolut nicht sozial romantisch gesagt, sondern

00:59:07: romantische.

00:59:07: Mein

00:59:08: sozial-romantisches dann schon wird so negativ behaftet und wird abgetan als naja... Aber es ist schön.

00:59:16: Es ist eine schöne Vorstellung ja?

00:59:18: Ich bin ein bisschen pragmatischer.

00:59:22: Ich sehe die Eingliederungshilfe als vollwertige Versorgungsform neben der Intensivpflege, neben der ambulanten Pflege gleichwärtig und gleich groß.

00:59:37: Das ist meine Vision!

00:59:45: Ja Erik gucken wir uns mal kurz in unsere Notizen rein.

00:59:49: Hast du noch Punkte?

00:59:52: Hört euch noch ein, was wir vergessen haben.

00:59:54: Soll ich nur runter den Nägel brennend?

00:59:58: Ich bin, glaube ich zufrieden.

01:00:00: Ja also auf jeden Fall bin ich zufrieden.

01:00:03: Also ich habe keine Fragen mehr!

01:00:04: Ich hoffe wir haben alle neugierig gemacht auf das Thema und wünsche mir natürlich wirklich auch weiteres Interesse und ich glaube ich spreche jetzt einfach mal frech für dich mit unsere E-Mail.

01:00:20: Adressen kennt, glaube ich jeder.

01:00:23: Die können wir ja auch in die Show-Notes schreiben und dann könnt ihr uns auch jederzeit Fragen stellen.

01:00:39: In so einer Stunde kann man halt nur in der Oberfläche bleiben aber wir sind da gern bereit, Rede und Antwort zu stehen und das Thema ... breit zu machen.

01:00:54: Absolut, kann ich so unterschreiben.

01:00:56: also was es halt in erster Linie braucht aus meiner Sicht um dieses Thema wirklich soweit voranzutreiben wie Annette jetzt gerade so schön das ist auch sehr

01:01:06: romantisch

01:01:06: wie ich finde noch eine andere Art und Weise.

01:01:09: aber was es dafür brauch sind... Ich habe zwei Hände, ich hab zwei Füße ne?

01:01:14: Und jeder andere bringt mindestens das auch mit.

01:01:17: und die für die Brauchs.

01:01:19: also es brauchen am Ende die Manpower ... diese Dinge umzusetzen.

01:01:23: und da freue ich mich absolut, wenn wir es eben geschafft haben.

01:01:28: Neugier zu wecken, Interesse zu weggen... Und vielleicht Spaß und Abenteuerlust auch,... ...um halt damit anzupacken einfach, dass das dann auch gelingen kann?

01:01:42: Ja.

01:01:43: Besser geht's nicht mehr.

01:01:44: Wurde sagen!

01:01:44: Mehr Schlusswort brauchen wir eigentlich fast gar nicht.

01:01:46: Sondern daher... Vielen Dank euch, dass ihr dabei wart.

01:01:50: Ich glaube Erik unsere Erwartungshaltung wurde nicht enttäuscht oder wir wurden nicht enthäuscht sondern es hat unheimlich Spaß gemacht.

01:01:57: Tolles Thema.

01:01:58: Das muss mich zusammensetzen für das wir alle brennen.

01:02:03: von daher vielen dank für den Einblick.

01:02:06: euch vielen dank fürs zugucken.

01:02:08: ich hoffe es hat euch Spaß gemacht.

01:02:10: wwwdeutscherfachwege.de.

01:02:11: slash podcast ... wenn ihr noch nicht direkt in Kontakt trinken wollt, ... ... könnt ihr da Fragen stellen, Anregungen geben.

01:02:17: Auch natürlich auch zu neuen Folgen euch melden.

01:02:20: Wir freuen uns drauf!

01:02:21: Vielen Dank euch!

01:02:22: Schönen Tag und bis zur nächsten Folge!

01:02:27: Ciao!

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