Sag doch mal, wie steht’s zur Halbzeit?
Shownotes
In dieser Folge von „SAG DOCH MAL…“ sprechen Stefan und Eric mit COO Sören Hammermüller – dem ersten Gast, der zum zweiten Mal dabei ist und diesmal solo am Mikrofon sitzt. Unter dem Titel „Sag doch mal, wie steht’s zur Halbzeit?“ ziehen die drei eine Zwischenbilanz zur Hälfte des Jahres: Was hat die DEUTSCHEFACHPFLEGE im ersten Halbjahr besonders geprägt – fachlich, strukturell und kulturell?
Gemeinsam geht es um Fragen wie: Was bedeutet Normalität in der Pflege – und warum gehören Selbstbestimmung und Lebensqualität selbstverständlich dazu? Wie lässt sich der Spagat meistern zwischen laufendem Betrieb und notwendiger Weiterentwicklung, die sich für viele zunächst nur als „Mehrarbeit“ anfühlt? Und warum sind eine klare Vision und verständlich erklärte Strategie so wichtig, um Spekulationen zu vermeiden und alle gut durch diese Veränderungsphase zu begleiten?
Viel Spaß beim Zuhören!
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00:00:00: Sag doch mal, der DF-Podcast mit euren Hosts Erik und Stefan.
00:00:06: Alles rund um aktuelle Themen der deutschen Fachpflege – mit vielen interessanten Gästen!
00:00:12: Offen und für euch?
00:00:14: Sag
00:00:14: doch Mal!
00:00:17: Hallo
00:00:18: und herzlich willkommen zum DF- Podcast.
00:00:21: sag doch mal wir schalten heute wieder aus unserem Studio in Herford und haben unseren COO Sören zu Gast.
00:00:29: Für alle diejenigen, die unseren Podcast folgen kennen Sören schon.
00:00:35: Wir haben heute zwei Premieren, nämlich zum einen das erste Mal nur einen Gast in unserer Runde und gleichzeitig auch das erste mal einen Wiederholungstäter denn wir haben mit Sören als Teil des C-Levels der deutschen Fachpfleger den ersten Podcast auch schon gedreht Und ich muss ein bisschen einführen Er zufällig, aber Zufälle gibt's ja nicht sagt man.
00:00:56: Sitzen wir heute am dreißigsten Juni mit dem COO und Termin zu finden ist gar nicht so einfach.
00:01:02: Das ist dann der Dreißigste Juni geworden.
00:01:03: das heißt es ist erstens Der Tag nach dem Spiel Deutschland gegen Paraguay.
00:01:09: für alle die den Podcast folgen.
00:01:12: Wissen ihre und ich sind Fußball begeistert.
00:01:13: Die Augenringe kommen dann von der ... dann doch kurz Nacht oder langen Nacht, je nachdem.
00:01:18: Ich dachte von
00:01:19: den Tränen.
00:01:20: Und ein bisschen auch von den Tränen ja aber wir schieben das ganz schnell wieder bei Seite.
00:01:24: und der zweite Zufall ist... Der dreißigste Juni ist da auch exakt halbzeit.
00:01:30: Das halbe Jahr ist rum.
00:01:31: heute auf dem Tag ab morgen steht die zweite Halbzeit an und so treffen uns heute zu einem Halbzeit Fazit mit dir Sören und einem Ausblick dann natürlich auf die zweite halb Zeit ... und weil wir jetzt schon ein bisschen im Fußball drin sind, ... ... jeder die Rubrik drei Fragen kennt.
00:01:53: Die meisten dich kennen, fangen wir jetzt trotzdem an mit unseren drei Fragen an... ... und gucken mal wie viele ich erwischen.
00:02:01: Genau, Stefan hat schon gesagt wir sind heute dann thematisch zumindest beim Einstieg noch so ein kleines bisschen im Fußballthema mit drin.
00:02:08: Deswegen weiß ich nicht ob Stefan da vielleicht auch noch was zu sagen möchte.
00:02:12: also ich werde auf jeden Fall etwas zu sagen.
00:02:14: aber die erste Frage der drei Fragen ist wer glaubst du denn jetzt wird Weltmeister?
00:02:20: Ich muss eine Sache voranschieben.
00:02:23: ich habe überhaupt keine Ahnung von Fußball Aber ich sehe natürlich immer wieder den Begeisterungsfaktor, wie er Menschen zusammenbringt und das ist auch das was mich ehrlicherweise da immer so fesselt.
00:02:32: Es gibt einen Investmentbanker aus London der einen Modell zur Vorausberechnung von Aktienkursen gebaut hat.
00:02:43: Der hat die letzten drei Weltmeisterschaften mit seinem Modell den richtigen Weltmeister voraus... ... vorausgesagt, macht sich aber selbst darüber lustig.
00:02:52: Also das finde ich ganz lutzig.
00:02:53: Er sagt selber, dass sein Modell wahrscheinlich eher zufällig richtig trifft.
00:02:56: Auf jeden Fall hat es Modell.
00:02:58: ausgerechnet ist die Niederlande gewinnen.
00:03:00: Oh!
00:03:02: Das Modell funktioniert, das ist ja nicht?
00:03:06: Ja.
00:03:07: Ansonsten sagen meine Experten Pier in meinen Freundeskreis... ...die seit Wochen über sich nichts anderes mehr unterhalten,... ...sagen alle, die potenteste und ganzheitlichste Mannschaft hat
00:03:18: Frankreich.".
00:03:20: Was sagst du?
00:03:21: So.
00:03:21: Aber ich bleibe mal bei dem Investmentbänker und sage, es wird die Niederlande!
00:03:27: Nee, ich hab auch Frankreich.
00:03:29: Ich
00:03:30: folge deinem.
00:03:31: Ja, habe ich auch weit vorne aber ich glaube... Es wird wieder Argentinien.
00:03:36: Echt?!
00:03:37: Der Flo macht's da wieder,
00:03:39: glaub' ich schon.
00:03:40: Okay dann die zweite Frage zum Thema Halbzeit.
00:03:45: Es gibt ja bei dieser WM auch so eine Art Halbzeitshow mit verschiedenen Interpreten, also dieses Jahr sind glaube ich dabei Madonna, Shakira und BTS.
00:03:58: Wenn du es dir aussuchen könntest wer sollte da auftreten?
00:04:01: Es kann ein lebender Interpret sein aber auch jemand vielleicht der schon nicht mehr lebt.
00:04:12: Frittenbude um zum ersten Podcast zurück zu gucken beim WM Finale in Amerika.
00:04:19: Kraftklubs gerade ganz gut unterwegs, die Toten Hosen gehen auf Abschluss-Tournee.
00:04:27: Elton John hat quasi eigentlich seinen Hut an den Nagel gehangen.
00:04:31: Ja, Jell-O wäre auch nicht schlecht oder?
00:04:34: Janja Verlopis.
00:04:35: Ich
00:04:35: muss sagen, Erik hat gestern was gedroppt und da habe ich sofort Michael Jackson.
00:04:40: Michael Jackson?
00:04:41: Auf jeden Fall!
00:04:42: Da hätte ich nur das Problem, dass ich für meine Kinder Karten fürs Abschlussspiel besorgen müsste.
00:04:49: Okay.
00:04:51: Ja, okay.
00:04:51: dann letzte Frage und damit leiten wir in der Läufe schon so ein bisschen über gleich in die Folge richtig und zwar wie sieht denn für dich eine perfekte Halbzeitpause aus?
00:05:03: Also jetzt nach einem intensiven ja nach einer intensiven halbzeit Wie kommst du dann runter?
00:05:08: Du hast eben schon gesagt es geht jetzt glaube ich Urlaub steht jetzt bald an.
00:05:12: Naja
00:05:13: heute in der Woche bin ich schon im Urlaub mehr oder weniger.
00:05:19: Ja, wie sieht bei mir eine Halbzeit aus?
00:05:22: um ehrlich zu sein?
00:05:24: Die tatsächliche Pause in meinem Alltag ist wahrscheinlich mal so wenig wie möglich fremdbestimmt zu sein.
00:05:32: Also einfach mal die Dinge... ... zu tun, wie sie kommen.
00:05:35: Am Wochenende ist mir das schon sehr gut gelungen... ich habe mich selbst dazu reglementiert bei einundvierzig Grad einfach mal nichts zu machen,... weil ich eigentlich sowas wie Keller aufräumen oder Küche in meinem Saunauhöschen bauen und solche Geschichten vorhatte.
00:05:47: Und ich hab dann einfach das ganze Wochenende nicht gemacht.
00:05:50: Wir haben uns regelmäßig bei irgendwelchen Freunden eingeladen die irgendeinen Pool haben.
00:05:54: also von daher... ja runterkommen, nix machen!
00:06:01: Das kann man ja verraten, ich hab drei Wochen Urlaub.
00:06:03: Meistens wird's ab der anderthalb-zwoten Woche dann langweilig und dann fängt mein Kopf schon wieder an zu arbeiten.
00:06:09: was dann aber ich auch total genieße weil ich dann schon wieder anfange ... ... Ideen zu entwickeln über die wir wahrscheinlich heute auch so reden werden.
00:06:17: Und dann bin ich nach dreieinhalb Wochen auch wieder froh ... ... Vollgas geben zu können wenn das jetzt meine Frau hört.
00:06:24: Aber es ist halt...
00:06:28: Überrascht mich jetzt wirklich nicht so richtig?
00:06:31: Ja, vielen Dank für den Einblick.
00:06:35: Sind wir wieder bei der Halbzeit?
00:06:38: Wenn du so auf die erste halbzeit, auf das erste halbe Jahr zurückblickst und mal einen kurzen globalen Einblick gibst... Was fällt dir ein?
00:06:50: Was fällt dich auf?
00:06:51: Was ist das letzte halbe Jahre passiert?
00:06:57: Wo fange ich an?
00:06:58: Wo höre ich auf?
00:07:02: Wenn man es mal auf einer ganz großen Makro-Ebene sich anschaut und das hat natürlich auch irgendwie unmittelbare Auswirkungen auf unsere Unternehmen, dann ist natürlich die weltpolitische Lage in einer Gesamtsituation, die schon irgendwie besorgniserregend ist.
00:07:18: Also da kommen im Zweifelsfall zu Menschen wie ich, die sage ich mal in Veränderungen eigentlich immer erst einmal grundsätzlich die positive Chance sehen noch mehr als Freaks rüber als das so schon der Fall gewesen ist.
00:07:34: Wenn man es mal auf Deutschland projiziert, habe ich ehrlicherweise gar kein finales Meinungsbild.
00:07:41: Ja wir bringen gerade in unserer Politik zahlreiche Reformen die uns auch selber als deutsche Fachpflege ja mächtig tangieren auf den Weg.
00:07:52: Kann man's da immer allen recht machen?
00:07:54: Nein natürlich nicht!
00:07:56: Gibt's da Dinge, die mir besser gefallen und Dinge, Aber auch an dem Punkt würde ich auf jeden Fall für mich mal so verorten.
00:08:05: Und ich habe mich da jetzt auch mit unterschiedlichen anderen Branchenexperten unterhalten, die das sage ich mal eher als Bedrohung wahrnehmen.
00:08:13: Ich finde dann für mich und für die deutsche Fachpflege mit dem Zählevel gemeinsam immer wieder geile Antworten drauf was sozusagen unsere Antworten auf die Herausforderungen, die es mit sich bringt irgendwie herbeiführen.
00:08:26: Das wichtigste ist ja glaube ich irgendwie... ... in dem Kontext der Realität ins Auge zu blicken, weil klar ist wir wären immer älter.
00:08:32: Wir haben eine immer schmalere weniger produktive ... ... Arbeitsbevölkerung.
00:08:36: Wir habe eine immer älteverdendere ... ... pflegebedürftige Gesamtbevögerung also sprich unser Klientel.
00:08:44: Wir hatten eingeschränkte Ressourcen und das sind jetzt alles erst mal Punkte.
00:08:49: die sind natürlich die wirken erstmal bedrohlich aber es ist doch gut dass wir sie wissen.
00:08:53: Und dann haben wir alle jegliche Möglichkeit darauf zu reagieren so ... oftmals wird in dem Kontext, aber dann höre ich wahrscheinlich an den Punkt erst mal kurz damit auf.
00:09:05: Das natürlich irgendwie alles als Bedrohung wahrgenommen und das ist meines Erachtens nach das größte Problem weil es natürlich irgendwie alle lehmend in der Handlung... ...und in der Suche nach Innovationen und Nachantworten geben.
00:09:16: Und da versuche ich halt knadenlos drüber hinweg zu gehen.
00:09:18: Weil er uns das halt überhaupt nix bringt.
00:09:20: Überhaupt nichts bringt!
00:09:25: Und ansonsten für die deutsche Fachpflege Ist es natürlich turbulent, wir versuchen uns neu zu erfinden.
00:09:32: Wir bauen uns um.
00:09:33: kein Stein bleibt auf dem anderen auch da.
00:09:36: das gefällt dem einem besser dem anderen weniger gut.
00:09:39: aber das ist ja auch Teil dessen warum ich wahrscheinlich heute wieder mal hier sitze um den Kontext zu geben weil Ich sage immer passieren selten unlogische Dinge und so auch an der Stelle alle dinge die wir verändern müssen wir entweder verändern oder wir wollen sie verändern, weil wir sonst im Zweifelsfall irgendwann gezwungen werden, sie zu verändern.
00:10:01: Und da ist es doch sehr viel schöner in der Rolle zu sein, zu agieren anstatt irgendwann später reagieren zu müssen.
00:10:09: und ich meine... Wir haben eine megageile Sommerparty, das war glaube ich so für das Unternehmen ... eine weitere Steigerung als Highlight, irgendwie... ... twenty-fünf Prozent unserer Mitarbeiter da zumindestens mal an einen Fleck zu bekommen.
00:10:25: Wir haben eine riesengroße Führungskräfteveranstaltung realisiert.
00:10:28: oder besser gesagt ihr?
00:10:29: Ich bin ja nicht dabei gewesen und also ich bin nicht dabei gewesen weil ich privat vorhin dort gewesen bin um das vielleicht nochmal aufzuklären.
00:10:39: Ich bin irgendwie zwei Tage vorher Papa geworden dann war es ein bisschen schwierig zu organisieren.
00:10:48: Ja, wir haben schon ziemlich viel verändert.
00:10:51: Wir haben in den Veränderungen sicherlich nicht alles fehlerfrei gemacht aber gut daraus gelernt.
00:10:56: Das ist zum Schluss das wo ich und wir ja mit der deutschen Fachpflege hinwollen was die Kultur der Deutschen Fachpflege von morgen dann letztlich auch ausmachen soll dass wir sag' ich mal mutig vorangehen zu fehlern stehen und im Idealfall daraus lernen.
00:11:14: Das is meine sehr achten Nacht des aller wichtigste was es braucht Und von daher bin ich da ehrlicherweise ziemlich zufrieden mit dem letzten halben Jahr.
00:11:24: Die Marktdynamik im ambulanten Pflegesektor bleibt höchst dynamisch, also es vergeht keine Woche wo wir nicht einen insolventen Pflegedienst angeboten bekommen.
00:11:35: Es vergeht eine Woche wo nicht irgendein toller Mitarbeiter von uns wieder irgendeine coole Idee hat.
00:11:42: die wird zur Weiterentwicklung von Portfolio Leistung oder Qualität irgendwie auf die Straße bekommen.
00:11:50: Es gibt diese, na ja ich glaube das führt jetzt zu weit aber es gibt zum Schluss diese komplette Restrukturierungsansätze im Bereich der Krankenhäuser die für uns als ambulanten Leistungserbringer eine riesen Chance natürlich mit sich bringt.
00:12:06: Wir haben wahrscheinlich dann später nochmal kurz drauf eingehen.
00:12:11: Ja von daher ist es mehr denn je zu tun aber ich würde sagen wir haben mehr denn jenen einen
00:12:20: Plan ...
00:12:20: wie wir es und was wir so tun oder auch nicht tun.
00:12:24: Auch das ist eine wichtige Frage.
00:12:26: Also vom halben Jahr zusammen saßen, war das absehbar?
00:12:30: Oder wie viel ist jetzt... Wie viel Spontanität braucht es?
00:12:36: Also ich würde sagen für mich alles absehebar.
00:12:39: also für mich gab's da keine Überraschung für den einen oder anderen schon aber Nee, ich glaube da ist vieles absehbar gewesen.
00:12:48: Jetzt gerade gibt es ja noch große politische Debatten rund um das Thema Refinanzierung der Pflege und so weiter.
00:12:53: Das hat sich damals so nicht abgezeichnet um ehrlich zu sein.
00:12:59: aber auch da haben wir in den letzten Jahren schon ganz andere Herausforderungen herbeigeführen können.
00:13:07: also von daher auf Makroebene würde ich sagen ist da nichts Großüberraschendes passiert.
00:13:16: Dann als auch Stefan meinte schon ja von einem halben Jahr, saß mit zusammen und ab das Absehbar war.
00:13:21: Von einem halbjahr hattest du auch, ich glaube es war so mit der letzte Satz Stefan oder?
00:13:24: Das war
00:13:25: der, genau.
00:13:25: Mit der letzten Satz war ... dass wir unseren Klienten so viel Normalität wie Möglichkeit bescheren sollen.
00:13:32: Und dann hat das natürlich noch hinterher geschoben was der Normalität bedeutet.
00:13:37: deswegen erst mal vielleicht was bedeutet normalität?
00:13:40: und vielleicht auf die anderen Seite Wie gut ist uns das im ersten halben jahr vielleicht auch gelungen?
00:13:45: also Ich habe gelernt in dem Podcast zu betonen, dass es meine Definition ist.
00:13:51: Ich hatte da nämlich im anderen Podcast schon mal einen ziemischen Shitstorm weil ich eine Definition von etwas rausgegeben hab wo sich danach alle total dran gerieben haben.
00:13:59: also meine Definision von Normalität ist das die Dinge eigentlich ohne sie erklären zu müssen eine Selbstverständlichkeit sind.
00:14:08: und wenn man das mal sage ich mal auf sich selbst projiziert und überlegt, was selbstverständlich ist.
00:14:16: Dann ist es irgendwie so etwas wie Selbstbestimmung, wie gesund sein... Das ist es eigentlich!
00:14:26: Und wenn man das anfängt auf unsere Klientinnen und Klienten zu projizieren kommt man zu ziemlich ... guten und auch ziemlich radikalen Antworten erst mal, die dann aber man wird sehr relativ schnell an den Punkt kommen.
00:14:41: Dass das für jeden Patienten, für jeden Mitarbeiter... ...für jeden Menschen überhaupt natürlich grundsätzlich individuell ist.
00:14:48: Natürlich ist es irgendwie meistens normal dass man irgendwann morgens aufsteht und abends ins Bett geht,... ...aber es fängt schon bei der Frage an wer fühlt sich gesund und wer fühlt sich krank?
00:14:57: Denn das ist zum Schluss ja sozusagen, dass was uns in unserer Leistung die wir als Pflegedienst erbringen da so ein Stück weit ausmacht.
00:15:06: Dass sozusagen Gesundheit und Krankheit nahe beieinander liegen.
00:15:09: Und es ist im Zweifelsfall zwar natürlich durch unsere eigene Forschung
00:15:12: usw.,
00:15:13: irgendwie alles gemessen werden kann.
00:15:15: Die fühlbare Normalität, die fühlbare Selbstbestimmung oder das führbare Krankheits- oder eben Gesundheitsbewusstsein ist aber etwas Hochindividuelles Und da gibt es ziemlich gute Theorien zu.
00:15:29: Ich zitiere da mal gerne Aaron Antonowski, der hat die Salutogenesetheorie aufgestellt.
00:15:35: Das bedeutet er hat bewusst nicht gefragt was macht einen Menschen krank sondern was macht den Menschen gesund?
00:15:39: oder was lässt einen Menschen gesund fühlen?
00:15:41: und er sagt immer Handhabbarkeit Verstehbarkeit und Sinnhaftigkeit sind die drei Dinge im Leben die man braucht.
00:15:47: dann kannst du noch so schwer krank sein auf irgendeinem Arztbrief Wenn du das für dich so hinbekommst, wenn deine dein Handicap sich sozusagen in deinem Alltag nicht so einschränkt.
00:15:58: Wenn du trotzdem den Sinn im Leben hast und wofür du früh aufstehst und abends ins Bett gehst dann hat noch die Sinnhaftigkeit, die Handhabbarkeit.
00:16:08: Du kommst irgendwie mit deinem Handicab klar.
00:16:14: Die Verstehbarkeit ist zum Schluss ja, sage ich mal Raum für Kontext zu geben und das kann dann Wohnangebot von uns sein.
00:16:21: Das kann Unterstützungsbedarf sein, das kann aber eben auch bewusst kein Unterstützung bedarf sein.
00:16:27: da kommt er dann schnell dieses Selbstbestimmungsthema mit rein und es ist natürlich im Kontext ... von Krankheit und auch Kostendruck, den wir im gesamten System haben.
00:16:39: Und dem das Krankenhäuser zum Beispiel, sage ich mal ja immer mehr... ... zum Schluss auf Leistung ausgerichtet sind.
00:16:46: Im ambulanten Versorgungs-Setting hat es ja ganz andere Qualitäten,... ... weil du dann eben sozusagen ja eigentlich wieder dahin zurückkehren sollst und musst.
00:16:58: Das ist
00:16:58: mal auf einer abstrakten Ebene!
00:17:02: Du hast es ein Satz tatsächlich in dem Podcast als oder auf unsere Anforderungen, auf unseren Einlass.
00:17:10: Auf unsere Frage was möchtet ihr euren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der DF zum Abschluss noch mitgeben?
00:17:16: Hast du genau das gesagt?
00:17:17: Das gewichtigt das Thema für mich nochmal natürlich ganz besonders.
00:17:21: Warum ist dir das so wichtig und warum war das die Botschaft... ...die du am Ende dreizehntausend Mitarbeiter mitgehen wolltest?
00:17:28: sorgt dafür oder gebt unseren Klientinnen und Klienten ... größtmögliche Normalität.
00:17:35: Also, fange ich mal... Ich muss an einem anderen Ende anfangen glaube ich zu argumentieren.
00:17:43: Ich glaube jegliche und jeglichen unternehmerischen Antrieb den wir haben als Firma sozusagen findet seinen Ursprung in qualitativ hochwertiger Personaldienstleistungen.
00:17:57: In unserem Fall als ambulanter Pflegedienst ist es vor allem eine pflegere, fachpflegerische Versorgung.
00:18:06: Wenn man sich das zugrunde legt dann hast du natürlich ganz wunderbare Strukturen Prozesse.
00:18:12: Du kannst ein Qualitätsmanagement aufbauen es gibt neue Regulationen in der Qualität wie auch immer.
00:18:17: Du kannst einen Pflegeleitbild definieren.
00:18:20: Du kannst einen harten Maßstab bei der Suche von Personal anlegen, du kannst deine Führungskräfte so entwickeln dass sie es quasi in die Richtung treiben das du unternehmerisch erfolgreich bist.
00:18:33: Das wird dir aber alles nix nutzen wenn die gelebte Realität am Ende kunden und das jetzt sage ich mal ein bisschen zu skizzieren also an unseren Klientinnen und Klienten die irgendwie auf unsere Leistungen angewiesen sind Dann wird das nicht in voller Gänze funktionieren, wenn du aber sage ich mal in all unsere Patienten und in alle unsere Mitarbeiter.
00:19:02: Und dann auch die Angehörigen damit nimmst dass reinbekommst, dass das eine hoch individuelle Sache ist.
00:19:07: Und nur weil jemand einen hohen Querschnitt hat und irgendwie auf ein Elektrorolli angewiesen ist
00:19:12: usw.,
00:19:12: dass ihm im Zweifelsfall... ... noch nicht so in seiner Lebensqualität einschränken muss, ... ... als dass eigentlich alle nur noch mit Oh Gott oh Gott daneben stehen.
00:19:23: Sondern da wieder eine ganz neue Energie auf ... ... Basis ganz anderer Motivationstrigger entstehen kann.
00:19:29: Dann ist das die krasseste und beste ... ... Qualität, die entstehen können?
00:19:33: Die beste Reputationen, die entstehen können... ... und das wiederum auch zu einem erfolgreichen Unternehmen also.
00:19:38: Da fügen sich für mich unfassbar viele Dinge einfach zusammen und ein.
00:19:44: Und die Herausforderung, das ist eine gesellschaftliche in unserem Unternehmen und auch einer im konkreten Pflegekontext.
00:19:52: Ist dass man nur bedingt verallgemeinert an diese Themen rangehen kann.
00:19:59: Und jegliches Qualitätsmanagement System oder wie auch immer hat natürlich per se erstmal den Ansatz, die Dinge zu verall gemeinern, zu vereinfachen um sie halt irgendwie greifbar und messbar zu machen.
00:20:10: so
00:20:12: Es gibt
00:20:12: ja auch einen Grund, warum das ganze pflegewissenschaftliche Thema sehr nahe am Thema Philosophie dran ist.
00:20:20: Weil es eben keine Naturwissenschaft ist wurde irgendwie sagen kannst links rechts unten eins oder null.
00:20:28: So und dieses Bewusstsein wenig der felsenfesten Überzeugung ist ein ganz entscheidender Schlüssel für all diese Themen.
00:20:39: Ich höre auf jeden Fall da schon raus.
00:20:40: also wir haben jetzt damals ja schon so bisschen erste Podcast-Folge zurück geblickt.
00:20:45: Jetzt gehen wir dann mal nächsten Schritt weiter auf die zweite Folge, wenn mir eben schon gesagt heute ist der dreißigste Juni, das heißt ab morgen erster Siebter greift etwas was wir auch schon in einer Folge aufgenommen haben ich höre aus deinen Ausführungen schon ganz gut raus, Individualität und so weiter und sofort und es geht um Selbstbestimmung usw.
00:21:05: Das ist ja auch Teil... ... dieser neuen QPR, also dass da auch viel mehr das Ergebnis im Vordergrund steht.
00:21:13: Vielleicht jetzt auch noch mal konkret auf die QPR.
00:21:17: was verbindest du mit dieser neuenQPR?
00:21:19: und auch wie siehst Du uns als DF vorbereitet?
00:21:27: Also Qualitätsprüfrichtlinie im ambulanten Bereich, wie das der Jörg und Anja waren, da glaube ich war echt zu Gast.
00:21:37: besser bei und umschreiben kann ich das sowieso nicht, von daher gehe ich da inhaltlich nicht mehr so ganz groß drauf ein.
00:21:46: Ja, das ist wie immer, wie schon gesagt habe, dass sind immer... damit gehen immer Chancen aber auch Risiken einher.
00:21:57: Wenn ich das Risikothema betrachte sag' ich mal dann hatten wir in der bisherigen Qualitätsprüfrichtlinie natürlich sehr viel mehr Möglichkeiten als Gesamtunternehmen darauf Einfluss nehmen zu können, dass da am Zweifelsfall ein gutes Ergebnis bei.
00:22:12: ... bei rauskommt, warum?
00:22:15: Weil es eben sehr stark auf die ... ... strukturellen Themen und weniger auf das einzelne ... ... Individuum und den Kontext um die zuversorgenden Patienten gegangen ist.
00:22:25: So wo ich auch so ein bisschen weine ist, dass hat uns das alte System ... ... hat uns sage ich mal pflegewissenschaftlich ein bisschen besser oder einfacher gemacht... da quantitative Forschung zu betreiben.
00:22:37: Das wird jetzt mit der neuen Qualitätsprüfrichtlinie ... so ein bisschen herausfordernder, deswegen sind ja auch... ...so viele pflegewissenschaftliche Arbeiten immer qualitative arbeiten oder nicht... ...immer häufiger qualitativer arbeiten.
00:22:49: Es hat aber natürlich ganz viele Chancen.
00:22:52: wir hatten ja Ich kannte ehrlicherweise durch Zufall den Professor Büscher, also einer der beiden die die Qualitätsprüfrichtlinie für den ambulanten Bereich neu entwickelt haben.
00:23:03: Und ich hatte den relativ frühzeitig angefragt.
00:23:05: aber sie vorstellen könnte mal zu uns ins Unternehmen zu kommen das wir uns einfach mal dazu austauschen weil ich auch wollte dass diejenigen die jetzt vor allen Dingen aus dem qualitätsabteilungen Thema dann auch in die Versorgungen bringen und so weiter, mal ein bisschen den Feeling dafür bekommen.
00:23:18: Was war da eigentlich die Motivation?
00:23:19: Was sind da die Denkansätze dahinter?
00:23:22: machen wir es damit jetzt nur kompliziert und schwerer?
00:23:25: geht's darum, den bösen Pflegedienst besser an den Pranger stellen zu können?
00:23:28: oder was sind die Motiven dahinter?
00:23:30: Und Professor Büschers hier ist gekommen aus Osnabrück und zwar im total bereichernden Wirkshopformat.
00:23:44: Kein Stress.
00:23:47: Man möchte meinen, ich habe zu viel geschrien beim Fußballspiel, aber das habe ich gar nicht.
00:23:51: Ich habe es alleine geschaut.
00:23:53: Es war ein total dankbares Workshop-Format weil er letztlich erst mal einen anderthalb Stundenmonolog fast gehalten hat darüber wie das eigentlich entstanden ist und was wirklich die pflegefachliche Perspektive auf dieses Thema Qualitätsprüfrichtlinie gewesen Und warum das so viel Sinn macht, dass jetzt so zu betreiben.
00:24:13: Aus Perspektive des ehemaligen Gesundheits- und Krankenpfleger Sören Hammermüller habe ich gesagt ja klar es ist total logisch was da passiert in dieser neuen Qualitätsprüfrichtlinie.
00:24:27: Die Kehrzeit der Medaille ist natürlich stellt uns vor Herausforderungen Es ist subjektiver.
00:24:32: wir sind darauf angewiesen wie ist das Zusammenspiel zwischen Angehörigen Klienten den Prüfenden und den zu prüfenden Personen.
00:24:40: Es stellt all unsere Mitarbeiter vor neue Herausforderungen, weil es letztlich in der Theorie für jeden Mitarbeiter wirklich wie eine Prüfungssituation sein wird.
00:24:49: Da kann man zwar viel dafür tun dass das trotzdem nicht so persiert aber per se wäre das so wie wenn ich dich jedes Jahr zur Führerscheinprüfung einmal schicke und du sitzt halt wieder auf dem heißen Stuhl und hinter dir muss einer beobachten Du hast jetzt einen Schulterblick gemacht, bevor du links abgebogen bist.
00:25:07: So funktioniert das und umgekehrt... Um wieder auf die Chancenseite zu kommen, haben wir natürlich viel bessere Möglichkeiten auch fachpflegerisch zu argumentieren.
00:25:18: Warum tun wie?
00:25:20: Warum ist das bei dem Patienten jetzt richtig dass wir da die DiCubitus Profilaxison so machen?
00:25:26: und warum macht das da keinen Sinn?
00:25:27: oder warum verweigert der das?
00:25:29: welche Rolle spielen da die Angehörigen das soziale Milieu oder wie immer.
00:25:33: Das bedeutet wir kommen viel mehr an den Austausch und das wiederum wird mal unabhängig von dem Prüfergebnis selber im Rahmen sonder Qualitäts Prüfung durch den medizinischen Dienst, macht das auf jeden Fall unsere Versorgung besser.
00:25:45: Weil wir nämlich uns selber dazu zwingen, uns mehr mit diesen Themen proaktiv auseinanderzusetzen.
00:25:52: und genau so sind wir ja dann jetzt letztlich Anja Jörg Ulrich Mängel und letztlich das gesamte Qualitätsmanagement Team plus die komplette Führungsmannschaft bis zum letzten Mitarbeiter auch angegangen dass wir gesagt haben was brauchen wir jetzt eigentlich um genau diese Debatten in Zukunft führen zu können und zwar unabhängig davon, ob der MD kommt oder nicht kommt.
00:26:11: Sondern sozusagen eigentlich in die totale Routine unseres Arbeitsalltages einfließt.
00:26:18: Damit haben wir ein wunderbares weiteres Exempel statuiert um klarzumachen was wir als Unternehmen im Bereich Qualitätsmanagement wollen.
00:26:26: Es hilft sozusagen einfach das Fassbarer zu machen.
00:26:30: Und auf der anderen Seite sind wir hoffentlich gut vorbereitet jetzt die neuen Prüfungen gut zu meistern.
00:26:35: so Das ist so eigentlich die Idee dahinter.
00:26:44: Oder auch so mein Grundgedanke zu dem Thema.
00:26:49: bleibt das natürlich jetzt trotzdem erst mal eine komische Situation am Anfang?
00:26:52: Ja klar, weil es irgendwie für alle neu ist und überall wo Menschen zusammen treffen muss natürlich immer ein bisschen menschelt.
00:26:59: wenn's dann noch unterschiedliche Prüfinstanz sind wahrscheinlich nochmal ein bisschen mehr.
00:27:03: aber ich glaube dass mein Zett wie ich es beschrieben habe muss trotzdem genau das sein.
00:27:38: Ach du, alles gut.
00:27:39: Hat dir einen guten Grund?
00:27:40: Stimmt!
00:27:41: Der DF-Song mit Herz und Hightail.
00:27:43: Wenn auch ihr ihn hören wollt, ab sofort auf deutschefachfällige.de.
00:27:46: slash Song zum Runterland.
00:27:48: Viel Spaß!
00:27:49: So nun, du hast vorhin schon Normalität und Qualität in den eher abstrakten Zusammenhang gebracht.
00:27:56: Hast du ein ganz konkretes Beispiel, wie sich Qualität und gerade auch mit der neuen KPR-Richtlinie dies vor allem positiv auf die Normalität unserer Klienten auswählt?
00:28:11: Da kann dir wahrscheinlich jede Pflegefachkraft in unserem Unternehmen, er kann bitte da tausend Beispiele nennen können.
00:28:19: Zum Schluss hat die neue Qualitätsprüfrichtlinie ja die Eigenschaft dass sie den Patienten, Klientinnen selbst mehr an den Fokus stellt.
00:28:27: Also was bringt ja mit, welche Ressourcen hat er?
00:28:29: Welche Bedarfe hat der?
00:28:30: Welchen Möglichkeiten hat er und was will er nicht.
00:28:34: Wenn du diese Punkte mal wieder auf dieses Thema Normalität Selbstbestimmung Handhabbarkeit Verstehbarkeit Sinnhaftigkeit projizierst wird das sozusagen eine sehr viel individuelle Betrachtung.
00:28:45: Das bedeutet es geht im Zweifelsfall nicht mehr nur darum dass mein Doku perfekt gepflegt ist zu all den fachpflegerischen Belangen sondern uns wird genau hingeguckt Was ist da in diesem ... in diesem Fall rund um den Klienten mit seinem kompletten sozialem Umfeld, ... ... seinem ökonomischen Möglichkeiten und so weiter.
00:29:05: Was geht und was geht nicht?
00:29:07: Und von daher würde ich sagen ja...
00:29:11: Gott gedacht wenn jetzt der Klient gestern auch Fußball geguckt hat ... ... und heute morgen sagt ne nach dem Spiel stehe ich nicht auf ist das vielleicht ... ... pflegirisch nicht die idealste Situation.
00:29:21: aber nach der neuen QB kann er sagen nein Ich wollte heute im Bett liegen bleiben lasse mich alle in Ruhr Und damit haben wir die Normalität, die ihr in dem Moment für sich individuell braucht.
00:29:31: Ganz praktisch umgesetzt?
00:29:34: Ja und Normalität Selbstbestimmung und auch Qualität ist ja noch sicherlich ein Punkt.
00:29:39: was wir dann auch in der Folge zum Thema Einliederungshilfe den neuen Bereich mit reingenommen hat irgendwie fern.
00:29:47: Ist auch das jetzt wieder etwas was zum Thema Normalität zum Thema Selbstbestimmungen passt und auch vielleicht ja auch... Wir haben dadurch unser ... unsere Versorgung ja nochmal ein Stück erweitert, würde ich mal... Genau.
00:29:58: ... überhaupt durch die Folge?
00:30:01: Wie... Ja also nicht.
00:30:04: wie kam es jetzt zusammen?
00:30:04: wir schon in der Folge erfahren.
00:30:06: aber wie ist da dein Blick auf das Thema Eindiederungshilfe?
00:30:09: Dein persönlicher Blick?
00:30:12: Also die Brücke ist natürlich zum einen die ihr gerade gemacht habt Es ist einfach nur die sinnvolle logische Weiterentwicklung im Leistungsangebot der deutschen Fachpflege, dass wir das machen.
00:30:23: Aus genau den Aspekten, die wir gerade schon im pflegerischen Kontext besprochen haben.
00:30:28: Und der zweite Punkt, wie das eigentlich so ein Stück weit entstanden ist.
00:30:33: Dass wir ja selber tagtäglich den Bedarf sehen und vor allen Dingen immer dann den Bedarfs sehen wo sozusagen pflegerische bedarfe und Teilhabebedarfe zusammenkommen weil das eine dafür waren wir schon immer ganz gute Experten für teilhaben waren andere oder sind andere ganz gute experten.
00:30:49: dass aber sozusagen zusammen zu bringen ... ist ja sozusagen die eigentliche Idee, die wir dahinter haben.
00:30:58: Und entstanden ist das ... ... sage ich mal neben dem, dass wir es tagtäglich ... ... sozusagen von außen herangetragen bekommen.
00:31:05: Wir kriegen ja zigzehntausend Patientenanfragen jedes Jahr... ...die wir mit nicht annähernd alle bedienen können.
00:31:12: Woraus sozusagen diese Bedarfsperspektive kommt sehen wir vor allen Dingen im Kontext der außerklinischen Intensivpflege, dass wenn wir über so Themen wie Entwilderung von der Beratmung beziehungsweise dem Verlieren des Anspruchs auf außerklimische Intensifpflege sprechen.
00:31:32: Wir da oftmals Patienten vor uns haben die noch relativ jung sind damit sozusagen per se auch per Gesetz einen Anspruch auf Teilhabe haben.
00:31:40: Und auf der anderen Seite aber noch zum Teil wirklich große pflegerische Unterstützungsbedarfe daneben haben und wir sozusagen eigentlich schon aus unserer eigenen Not, dass wir gerade keine gute Antwort darauf hatten wo kommen dann diese Patienten hin?
00:31:56: Ist das irgendwie klar?
00:31:58: die Krankenkasse bezahlt den Leistungen jetzt so in der Form nicht mehr?
00:32:02: Haben wir da meines Erachtens auch sehr gut mehrere lose Enden zusammen gebracht.
00:32:07: Und dann gibt es halt Edita und Annette Leibig, die ihr hier sitzen gehabt habt, die das erstmal total pragmatisch an den ersten zwei drei Standorten vorangebracht haben.
00:32:18: Wir sind jetzt an einem Punkt angekommen wo man wieder die Größe unseres Unternehmens, den Willen, die Managementressource
00:32:26: usw.,
00:32:28: letztlich auch die Professionalität in den ganzen Abteilungen, die da im Hintergrund erst mal wirken müssen damit das überhaupt funktioniert ... wie das so ineinander greift.
00:32:36: Und ich hoffe, dass wir in einem Jahr irgendwann noch mal hier sitzen können.
00:32:39: wenn du dann da einen Kassensturz machst werden wir wahrscheinlich schon... Wenn es gut läuft eine dreistellige Anzahl an Patienten und Klienten Menschen die halt da einen Bedarf haben versorgen können Land ein, Land auswärts.
00:32:59: Ich fand das so spannend oder habe da das auch nochmal?
00:33:05: Also wie wertvoll diese Denker aus der Einliederungshilfe, aber auch für das gesamte Unternehmen ist.
00:33:09: Und jetzt wieder den Beriff Normalität zur Selbstbestimmung.
00:33:12: Das ist ja dem Bereich nochmal die Grundlage dessen... ...das machte sehr Sinn und man hätte noch im Ohr, wie sie sagte?
00:33:27: Sie sieht auf unsere Frage, wie sich einliederungshilfe gleichberechtigt Und genauso so umfassend wie Intensivpflege und die All-und-Krankenpflege bei uns.
00:33:38: Ja, und
00:33:38: ich will vielleicht noch was dazu ergänzen weil das ehrlicherweise auch nicht zu verstrahlt klingen soll.
00:33:45: Die unsere gesellschaftlichen Umstände sind alles andere als günstig.
00:33:51: also unsere Staatskassen sind leer.
00:33:53: unser lieber Bundeskanzler hat neulich einen Statement zum Thema der Eingliederungshilfe gegeben was alles Andere als gut gewesen ist Und die Krankenkassen versuchen, uns unseren Personaleinsatz strittig zu machen weil es ihnen zu teuer ist.
00:34:05: Das sind per se erstmal alles Themen, die eigentlich eher ins Gegenläufige abdriften.
00:34:11: Wenn ich weniger Personal in meiner WG beispielhaft in meiner Wohngemeinschaft zur Verfügung habe werde ich weniger für Individualität Selbstbestimmung und Dynamik im Versorgungsalltag Sorge tragen können.
00:34:25: umso wichtiger ist es eben dass wir diese Themen mit aller Gewalt, aller Kraft und zum Schluss im Idealfall auch mehr wissenschaftlich nach vorne treiben um zu zeigen dass das eine Milchmädchenrechnung ist da jetzt an der einen Stelle den Geldhahn zuzutreten und zu glauben dass man damit groß sparen kann weil es wird uns an anderen Stellen vor Herausforderungen stellen die uns definitiv mehr kosten werden.
00:34:50: Ja wir haben jetzt ja noch eine Folge bevor wir dann den Blick in den Zukunft.
00:34:57: Aber vielleicht ist das auch schon ein Stück weit der Blick in die Zukunft mit KI und Digitalisierung.
00:35:05: Ich erkenne ja schon so ein bisschen den roten Faden, mit Selbstbestimmung und Normalität.
00:35:11: also wie trägt vielleicht auch Digitalisierung und KI dann zu dieser Idee von Normalität, Selbstbestimmung bei?
00:35:19: was sind da so die Schritte?
00:35:22: Ich bin neulich auf dem Kongress gewesen, da hat mich jemand gefragt wo fängt Digitalisierung an und wo wird sie dann in der Pflege aufführen bzw.
00:35:29: Wo wird dann auch KI auffüllen?
00:35:31: Und es gibt da ein ganz klares Statement von dem ich Felsenfest überzeugt die Fachpflegerische Versorgung zwischen Pflegefachkraft und Mensch sehe ich in den nächsten fünfzig Jahren nicht durch irgendeine Robotik oder Digitalisierung ersetzt nie unten immer Und das ist meines Erachtens nach auch der vollkommen falsche Ansatz, sondern für mich ist der entscheidende Ansatz und er zahlt dann noch voll auf deine Frage ein.
00:36:02: Ist der entscheide Ansatz eigentlich?
00:36:03: wie können wir uns unsere Rahmenbedingungen links und rechts von dem Kernthema der Pflegedienstleistung am hilfsbedürftigen Menschen?
00:36:13: Wie können die so fokussiert wie möglich machen dass wir unsere Ressourcen nicht für irgendwas anderes verschwenden.
00:36:21: Und genau das ist für mich ehrlicherweise die alles entscheidende Eintrittspforte für KI zumindest zum Teil.
00:36:32: Denn wenn man jetzt wieder darüber redet, dass wir in unseren Ressourcen was Personaleinsatz finanzielle Mittel und so weiter eingeschränkt sind dann muss man halt sagen na gut die Ressoursen die wir haben müssen wir da eben viel effizienter einsetzen.
00:36:44: Wir haben das noch nicht gut genug statistisch erfasst.
00:36:47: Wenn du aber mal davon ausgehst ist heute eine Pflegekraft in unsere Einrichtungen irgendwie ... verwendet, dann hast du in einer großen Einrichtung wo irgendwie vier Personen unterwegs sind.
00:37:01: Quasi eine die den ganzen Tag null Pflege macht.
00:37:07: Null Pflege, die macht alles aber eben keine Zeit am Patienten.
00:37:13: also dieses Thema wie viel Zeit verbringe ich wirklich am Patienten und schaffe damit sozusagen Qualität?
00:37:21: Und wenn wir es da durch Digitalisierung und zum Teil durch KI schaffen diese Zeit um fünfzig Prozent zu reduzieren und mein Anspruch in den nächsten fünf Jahren ist ehrlicherweise noch höher.
00:37:31: Also ich will die Zeit mehr als halbieren, dann hast du eine halbe Fachkraft am Tag entweder mehr, die da Qualität an Patient erbringen kann oder aber das wird schon zur Realität dazugehören.
00:37:44: wir haben zumindest eine Antwort darauf wie wir unseren Qualitätsstand halten können unter dem sich verschärfenden Rahmenbedingungen, dass wir weniger Personalressource in Zukunft für unsere Leistung refinanziert bekommen.
00:37:58: Und genau das ist es was es dann ganz praktisch in der Versorgung und Pflege ausmacht.
00:38:05: also ich habe zu einer Zeit im Krankenhaus gearbeitet da habe ich wirklich alle zehn Minuten Vitalparameter mit unterschiedlich farblichen Kugelschreibern noch auf Kurvenakten geschrieben.
00:38:19: Die Tatsache, dass wir da jetzt in den ganz anderen Reifegrad schon gekommen sind, darüber reden immer relativ wenig und das wird aber alles als so selbstverständlich hingenommen, dass das aber faktisch schon heute zu einer massiven Entlastung geführt hat wenn es denn funktioniert.
00:38:36: also auch da haben ja alle seine und ihre Herausforderungen das digital sein und das digital dann funktioniert auch nochmal zwei unterschiedliche paar paar Schuhe sind, aber das ist in ehrlicherweise so meine Antworten auf Makro-Ebene.
00:38:53: Und die KI kann eigentlich nichts anderes sein als ein Assistent der dahinter steht und im Zweifelsfall immer mal den Finger hebt wenn irgendwas komisch ist.
00:39:01: Das ist das was da passiert.
00:39:03: ich glaube dass es auch guten eure Podcast Folge so ein bisschen rausgekommen.
00:39:05: das geht dann zum einen so und das ganze Thema Richtung Risikoprofile also... ... Frühwarnsignale zu sehen, wo Dinge passieren können oder aber sage ich mal Unterstützung in diesen ganzen Dokumentationsbelangen hinzu.
00:39:22: Dass dir zumindest Vorschläge gemacht werden, Formulierungsvorschlägen gemacht werden... dass man Auserfahrungswissen besser zur Verfügung stellt.
00:39:33: also der Pflegewissen oder generell der Pflege wird ja sage ich Mal zu wenig wissenschaftliches Fundament und zu viel Erfahrungswissen aus der Vergangenheit unterstellt.
00:39:41: Und wir können natürlich aber durch Digitalisierung und KI ganz wunderbar dieses Erfahrungswissen von ganz vielen Jahrzehnten und ganz vielen tausend Pflegefachkräften dann trotzdem wieder so bündeln, dass sozusagen aus vielen einzelnen Erfahrungs-Wissen dann doch wieder die Evidenz von dem Großen und Ganzen wird.
00:39:58: Also wenn ich feststelle als Unternehmen das in meiner MD-Begutachtung in Zukunft irgendwie immer einen Belangen ... komisch auffällig ist, wo wir nicht gut genug sind oder wie auch immer.
00:40:10: Muss man da wahrscheinlich dann auch mal systematisch hinschauen?
00:40:13: Was ist da das Thema und was können wir möglicherweise auch ... ... systematische dagegen anstellen dass wir da besser werden so.
00:40:22: Das ist es glaube ich mal so auf einer übergeordneten Makro-Ebene.
00:40:26: So diese ganzen Telemedizin Themen
00:40:28: usw.,
00:40:28: die auch in eurem Podcast noch einmal zum Untragen gekommen sind ja klar... ...das sind alles Themen die zum Schluss dann vor allen Dingen die eben, sag ich mal mehr unter Spannung stehende komplette Systemlandschaft in der wir uns befinden.
00:40:40: Also Fachärztemangel der Verlagerungen von Schwerpunkten zu Metropolregionen und sage ich mal dass die strukturschwachen Regionen eigentlich immer schwächer werden
00:40:49: usw.,
00:40:50: das wird uns da überall Antworten geben können unser Qualitätsniveau zumindest zu halten.
00:40:57: an dieser Stelle
00:41:01: Als wir CrewLink ... über Cooling gesprochen haben und so wie du jetzt gerade das auf der ... ... Makroebene Digitalisierung beschreibst, bleibt mir mal hängen.
00:41:09: Na ja das kann ja keiner durchfinden... ...und das ist ja alles total logisch dieser Entwicklung.
00:41:17: Nun würde ich bei dir mal ein bisschen raushören wollen,... ...wie offen erlebst du denn die Mitarbeiter in der Pflege?
00:41:25: Dem Thema gegenüber?
00:41:26: und wie entgegnest du denen...?
00:41:28: Die sagen Mensch ich habe doch schon jahrelang mit meinem Kugelschreiber in den Vierfarben ... das geschrieben, warum muss ich das jetzt noch ändern?
00:41:37: Also... Ich würde mal sagen, ich erlebe keine Totalverweigerung.
00:41:44: Und da muss man auch alle.
00:41:46: also spätestens an der Stelle wäre ich dann auch der Chef weil derjenige der mir mit total Verweigerungen kommt, der ist dann im Zweifelsfalsch im falschen Unternehmepunkt.
00:41:54: Weil das ist eine Verschließung schon der Realität der letzten fünf Jahre und es auf jeden Fall ein Schließen der Augen vor der Realitet der nächsten fünf bis zehn Jahre ... dass so ehrlich muss man dann einfach zu sich und auch zu dem oder derjenigen sein.
00:42:11: Aber nochmal, das nehme ich ehrlicherweise nahezu nicht wahr.
00:42:14: Zur Wahrheit gehört halt dazu, dass die Digitalisierungsstory alleine... eben auch nicht die Antwort gibt, sondern um digitalisieren zu können fängt es mit so simplen Dingen an wie das in der Einrichtung brauchste, in der es erstmal in jeder Ecke W-Laden gibt.
00:42:27: Und damit's da W-laden gibt muss in der Straße erst mal ein Kabel liegen, damit du da überhaupt High Speed Internet hinbekommst.
00:42:34: Spätestens an dieser Stelle kann ich mir dann als deutsche Fachpflege überlegen ob ich da jetzt einen Bagger hinschicke und für die Telekom quasi das neue High Speed internetkabel verlege oder ich halt erstmal wieder irgendwelche... ... sage ich mal Behilfslösungen schaffe, damit das funktioniert.
00:42:50: Zeitgleich ähnlich wie in der Pflege wachsen auch in der IT die Fachkräfte nicht am Baum.
00:42:54: Das bedeutet in diesem ganzen vorgelagerten Themen, die zur Digitalisierung und dann irgendwann zu dem Sahnehäubchen KI führen hängen noch so viele Abhängigkeiten wo ich im Zweifelsfall auch den einzelnen Mitarbeiter gar nicht... im Detail abverlangen kann, dass er das jetzt versteht.
00:43:13: Dass aber am Zweifelsfall natürlich eine Frustration herbeiführt die dann zwar sagt na klar hat er Sören damit recht wenn er da über Digitalisierung und Idee und warum und es war zu zuspricht.
00:43:24: Aber wenn das halt hier nie funktioniert weil mein iPad ständig abschmiert oder ich auf Speichern gedrückt habe und drei Stunden später sind die Daten trotzdem nicht darin Dann machst du dich ja da irgendwie total unglaubwürdig.
00:43:37: Und deswegen ist das halt ... in so eine riesengroße Reise, darauf kommen wir jetzt ja wahrscheinlich dann auch nach vorn gerichtet gesprochen.
00:43:46: Die du überhaupt nicht isoliert betrachten kannst.
00:43:52: und klar es gibt da Skeptiker die auch diesen ganzen Digitalisierungs- und KI-Wahlen sind sehr skeptisch gegenüberstehen.
00:44:05: Die sind aber im Zweifelsfall alle bin ich mir ziemlich sicher dann gut abzuholen weil sie werden ja merken, dass die Dinge grundsätzlich da gut funktionieren.
00:44:14: Dass man nicht mehr also vom Kugelschreiber über die Tastatur irgendwann zukünftig zum Sprachagenten kommt, das ich im Theoretisch in unserer neuen Pflegesoft wäre, die wir jetzt mit Windeseile dann einführen werden.
00:44:29: Ich glaube, in Simmel in forty-six Sprachen rein diktieren kann... Da fallen mir tausend Beispiele ein, die da gute Beispiele geben werden.
00:44:41: Die den Leuten auch schlicht und ergreifend das einfacher machen Und so wie wir jetzt unsere Systemlandschaft aufstellen werden.
00:44:50: Wir sind ja als deutsche Fachpflege in Summe sehr geplagt weil dadurch dass wir so heterogen zusammengewachsen sind wir natürlich an Tausend verschiedenen Stellen Tausende verschiedene Lösungen im Bereich Digitalisierung und Software Landschaft hatten usw.
00:45:04: Und das ist ja Teil dieser Riesenkraftanstrengung, die wir gerade haben da jetzt quasi einen Standard zu bauen und einheitliche Prozesse zu bauen.
00:45:14: Aber die Vorstellung dass irgendwann mal... per Telefon eine Anfrage reinkommt, schon am Telefon quasi meine Patienten-Daten aufgenommen werden.
00:45:21: Die in einem System drin sind wo ich die Anfrage bearbeiten kann und wenn dann die Anfrage zu einem Klienten wird den wir übernehmen das automatisch überspielt wird also ich gar nichts mehr doppelt eintragen muss oder wie auch immer und dass sozusagen so durchgehende fließende Prozesse sind Dann sind wir da schon näher dran als manch einer glaubt.
00:45:41: Und der eigentliche Kraftakt dahinter ist halt die Vereinheitlichung Kernprozesse, der Kernsysteme und der Kerninformation.
00:45:51: Und das ist das was wir gerade in der deutschen Fachpflege machen.
00:45:56: Deswegen kann ich das gar nicht jedem immer verübeln dass er dann mir im Zweifelsfall erstmal den Vogel zeigt wenn ich jetzt mit der Idee von Digitalisierung und KI um die Ecke komme.
00:46:05: aber umso wichtiger ist ja sage ich mal dass wir da mit einer gleichen Vision oder gleichen Strategie durch die Gegend gehen weil die zum Schluss nichts anderes als eigentlich die erklärbare Antwort geben soll darauf Warum wir jetzt gerade Dinge tun, damit sie in Zukunft wirksam werden?
00:46:21: Und also das ist sozusagen mein Anspruch dahinter.
00:46:25: Auch da werden wieder Profis sagen bin ich natürlich mega naiv.
00:46:27: Das ist mir schon vollkommen klar.
00:46:29: aber ja gut dass das ist schon glaube ich sehr logisch, dass das so passiert und das natürlich im Zweifelsfall trotzdem nicht jede einzelne Mitarbeiter in unserem Unternehmen ... dass für sich selbst erschließen kann, sondern dann eben gute Führungskräfte.
00:46:49: Einen geilen Podcast eine Mitarbeiterzeitschrift oder was auch immer braucht um da Berührungen zu bekommen ist ja irgendwie klar.
00:46:58: Umso wichtiger ist dann wieder dieses ganze Thema Unternehmenskultur das es vor allen Dingen die Offenheit dafür gibt... ...sich da ein Stück weit mit drauf einzulassen und Teil der Reise zu werden.
00:47:08: Weil ein Was ist auch klar.
00:47:10: also alle die heute mit Insolvenzen von unserer Tür stehen haben das in den meisten Fällen wahrscheinlich schon vor ein paar Jahren komplett verschlafen.
00:47:19: Und klar ist auch, wenn wir uns nicht auf die Reise machen würden, würden wir auch irgendwann dastehen und von daher sind es für mich sehr logische Dinge, die da jetzt passieren oder nicht eigentlich, die sehr gut erklärbar für alle... werden.
00:47:38: Meine Mutter ist seit zwanzig Jahren Krankenschwester auf ein und der gleichen Station in einem Krankenhaus in Dresden, die hat quasi Pflegereformen der letzten dreißig Jahre an einen und demselben Fleck im einen und denselben Leistungsbereich ... von A bis Z mitbekommen.
00:47:56: Mit der bettelt ich mich da hart drum, wie sich so die Zeit verändert hat und ich sage immer so ja klar... ...die fragten mich dann immer machst du auch so schlimme Sachen?
00:48:04: Wie halt in dem Fall da der Klinikvorstand oder wer auch immer.
00:48:09: Wir kunden aber sehr schnell immer wieder zu dieser Erklärung das ist gar nicht mehr anders funktioniert.
00:48:13: also das klingt jetzt irgendwie schon so alt.
00:48:16: aber als ich meine Ausbildung abgeschlossen habe... Ich hab keine Vollzeitanstellungen in der Pflege bekommen weil es nicht genug Jobs in der Pflege gegeben hat.
00:48:23: Das hatte sich dann irgendwie innerhalb von drei, vier Jahren komplett gedreht.
00:48:27: aber das zeigt natürlich welche Dynamik wir da drin haben und wir wissen ja heute schon.
00:48:31: also ich habe jetzt neulich erst mit unserem HR-Leiter einer Analyse der deutschen Fachpflege zum Thema Babybume gemacht.
00:48:36: also wann gehen eigentlich in den nächsten Jahren in unserem Unternehmen werden Rente?
00:48:40: Das ist mal das eine Problem was uns am Arbeitsmarkt vor Herausforderungen stellt.
00:48:45: Als cleverer Unternehmen habe ich aber mein Business Case für die nächsten fünfzehn bis zwanzig Jahre ja schon vor Augen, weil alle die dann jetzt irgendwann in Rente gehen.
00:48:52: Dann in zehn bis fünfzehnt Jahren sozusagen unsere Leistungskette als Patienten hängen.
00:49:00: von daher da passieren relativ wenig unvorhersehbare Sachen.
00:49:03: deswegen bin ich wieder beim Eingangsstatement das es gut ist dass es uns eigentlich nicht an Erkenntnis mannelt und wir müssen halt nur... ... eine geile Story draus machen, die unternehmerisch auch noch Sinn macht.
00:49:17: Und ich glaube das tun wir ganz
00:49:18: gut.".
00:49:20: Dann lass uns die Story noch ein bisschen erzählen.
00:49:22: Wir setzen uns mal mit dir in die Zeitmaschine ohne dass wir jetzt... ...fünfzehn zwanzig Jahre sondern nutzt jetzt eigentlich den Moment und guckt mal in die zweite Halbzeit wenn wir in einem halben Jahr ob im Podcast oder wo auch immer hier sitzen.
00:49:42: was Was hat sich bis dahin getan?
00:49:46: oder wie ist die Story, die wir in den nächsten sechs Monaten erzählen werden?
00:49:52: Also ich überlege gerade auf welcher Seite ich anfange.
00:50:01: Die Story ist eigentlich für mich relativ klar eines der größten ambulanten Pflegeanbieter in Deutschland, der mit der stärksten Innovationskraft vorangeht.
00:50:13: und wenn du das dann sage ich mal ein Level weiter konkretisierst dann ist es qualitativ höchstwertige Versorgung unter höchsten Hightech-Anspruch auf die Straße zu bringen.
00:50:30: Was bedeutet das, dass wir quasi als Unternehmen in einem halben Jahr einen Punkt sind wo dann wirklich Digitalisierung und KI überhaupt erst ganzheitlich anfangen können wirklich zu tragen?
00:50:42: Also all das was wir jetzt gerade tun sind quasi ja viele kleine Stellschrauben, die uns schon mal irgendwo das Leben ein bisschen leichter machen sollen oder wie auch immer.
00:50:50: Klar ist aber dass wir eigentlich in dem nächsten wahrscheinlich nicht ganz bis Jahresende erreichen und ich würde mal sagen das nächste Jahr werden wir dafür brauchen unsere Unternehmen wirklich einmal so ganzheitlich weiterzuentwickeln und zu definieren, dass das überhaupt erst ganzheitliche zum Tragen kommen kann.
00:51:08: Und da bin ich mir auch ganz sicher, dann werden wir mit Abstand die schnellsten im Markt sein in dem Bereich.
00:51:14: Wie kriegen wir das konkret hin?
00:51:16: Naja, wir bekommen das konkret hinhin, wie ich das vorhin schon beschrieben habe was sozusagen der logische Aufbaumechanismus ist.
00:51:22: Der logische aufbaumechnismus ist ein bisschen theoretisches.
00:51:26: jetzt, dass du erstmal sage ich mal eine stabile... für den Gesamtverbund einheitlich gündende Aufbaustruktur brauchst.
00:51:32: Du musst wissen, wer hier in dem Unternehmen mit welchem Titel was tut?
00:51:36: Weil nur daraus kannst du einen rollen- und rechte System entwickeln und nur aus einem rollen und rechten System heraus kannst du überhaupt irgendwelche neuen Systeme implementieren die dir dann sage ich mal eine digitale Informationsgrundlage geben.
00:51:50: also Wenn da Vorname steht, steht im Idealfall der Vornamme drin.
00:51:53: Und wenn da Vornsame drinsteht, müsste im Idealfall auch der Vormame drin stehen und nicht der Nachname.
00:51:58: oder nicht damit Ue und damit Ü oder wie auch immer.
00:52:01: also das ist die harte Durststrecke durch die wir gerade gehen weil das Ziel... Das ist noch für gar niemanden sichtbar außer in Mehrarbeit.
00:52:11: es ist überall mehr Arbeit Weil wir müssen die Dinge, wie wir sie bisher getan haben irgendwie noch weiter tun.
00:52:15: Wir müssen sie für die Zukunft neu erfinden.
00:52:18: Müssen Sie dann implementieren?
00:52:19: Da gibt es auch nur einen Überlappungseffekt und erst dann kommt irgendwann eigentlich der Punkt wo der Schalter umgelegt wird... Und wir sagen können so jetzt laufen wir auf einer neuen Plattform und das passiert halt sage ich mal in IT, Architektur- und Infrastrukturthemen wie im Software Landschaften.
00:52:35: Also neue Pflegesoftware, neue Software zur Administration unseres Personals, neues Software für Löhne und Gehälter mit den Berechnungen schreiben
00:52:43: usw.,
00:52:44: üben für unsere Organisationshandbuch und endet dann halt irgendwann in digitalen Lösungen mit Unterstützung von KI die wirklich spürbar in der Versorgung und in der Pflege sind.
00:52:55: Und das ist eigentlich gerade so die Durststrecke, die wir gehen.
00:52:59: Deswegen kommen wir wieder zurück zu dem Thema der Vision und der Strategie, die dahinter steckt.
00:53:05: Es sind zum Schluss genau die.
00:53:06: Wir wollen Qualitätsführer sein und wir wollen quasi mit Technologie so gute Antworten geben dass wir gut gerüstet für die Zukunft sind.
00:53:16: Denn ein was es auch klar bleibt sage ich mal sowohl in der politisch als auch demografisch, als auch volkswirtschaftlichen Gesamtsituationen an allen Ecken und Enden bleiben Ungewissheiten.
00:53:30: was da jetzt so die nächsten Jahre weiter passiert.
00:53:32: Und wir müssen ja trotzdem als Unternehmen irgendwie sicherstellen, dass egal ob da mal etwas Positives oder was Negatives auch aus der Politik kommt neue Regulationen eingeführt werden, die uns mal besser und mal weniger gut tun, müssen wir als Unternehmen da total stabil und souverän mit umgehen können.
00:53:49: Das ist genau das worauf wir es dann jetzt vorbereiten müssen.
00:53:53: Und das ist halt unfassbar viel harter Arbeit!
00:53:56: Und das wiederum ist der Grund, warum wir so stark mit diesem Thema Vision und Strategie nach draußen geben müssen.
00:54:02: Weil dadurch dass es Zeit braucht und wir per se erst mal alle ungeduldig sind und wenn sich die Dinge nicht für den einen oder anderen Mitarbeiter logisch erschließen sie natürlich ganz schnell zu Spekulationen führen.
00:54:14: Und Spekulationen sind oftmals nicht wirklich gut weil spekulation eigentlich eher immer negativ belastet sind.
00:54:20: also man spekuliert ja eher immer was Schlechtes als was Gutes.
00:54:26: Wenn du zu einem ungeplanten Termin zu deinem Chef gerufen wirst, spekulierst du wahrscheinlich auch erst mal eher.
00:54:31: oh Gott.
00:54:32: Oh Gott was habe ich getan als gibt mir bestimmt eine Gehaltserhöhung.
00:54:37: so und so ist es halt mit diesen Spekulationen.
00:54:39: und deswegen will ich diese Spekulationsspielraum oder wollen wir dieses Spekulationsspielräume so schnell wie möglich mit Visionen und Strategien entwickeln?
00:54:49: Mit dem Bewusstsein auch da nicht die falsche Erwartungshaltung zu schüren das ist gar nicht die eine Fertige bis ins letzte Detail definierte Strategie geben kann, weil A. unser Markt so dynamisch ist – wer weiß was ich nie erwarten.
00:55:01: morgen wieder für eine Pflegereform dann sage ich mal aus?
00:55:04: Wir haben gerade große Debatten zum Thema Arbeitsgesetzgebung und so weiter.
00:55:10: also da kommen ja unterschiedliche Einflussfaktoren die uns im Zweifelsfall auch noch gar nicht soweit in die Zukunft schauen lassen.
00:55:19: und zum anderen wollen wir als Unternehmen dynamisch bleiben Und wollen reagieren können auf Chancen und auch auf Risiken.
00:55:27: Von daher, ich meine du in deiner Funktion als Fachbereichsleiter innerhalb der deutschen Fachpflege hast ja irgendwie die Aufgabe diese Visionen Strategie sag' ich mal zum einen in deinen Verantwortungsbereich hineinzutragen.
00:55:41: Wir haben irgendwie gemeinsam die Sorge zu tragen dass das in den Gesamtkontext passt und gleichzeitig... Agil bleiben da eigentlich sowohl mal den Volumenknopf aufzudrehen oder ihn auch mal ein Stück weit abzudrennen?
00:55:57: Söger und das ist mich gerade schon angesprochen, dass ich ja als Fachbereichsleiter im Thema dabei bin.
00:56:04: Jetzt sind wir in großes Unternehmen haben eine komplexe Aufbaustruktur.
00:56:09: was kannst du heute lassen?
00:56:11: uns dem Moment nutzen und den Kolleginnen und Kollegen etwas mitgeben die bisher vielleicht noch gar nicht so im Thema drin sind und die heute eigentlich von dir hören, wo wir uns hin entwickeln wollen.
00:56:23: Und was auch so die Meilenstein in den nächsten Monaten ist?
00:56:30: Ich glaube es gibt unterschiedliche Möglichkeiten.
00:56:32: also ich glaube schon man erkennt schon heute in allen Medien und Kommunikationen, die wir auf Gesamtverbundebene bereitstellen dass man diese rote Linie erkennt ohne das man sie explizit benannt hat.
00:56:46: Wenn du schaust, was haben wir in der Helix für Beiträge?
00:56:49: Was machen wir hier im Podcast für Themen.
00:56:52: Wenn man sieht wie versuchen wir die Leute in neuen Formaten zusammenzubringen das sind zum Schluss ja alles sage ich mal schon so rogate oder eigentlich Maßnahmen einer davor gelagerten Strategie und Vision.
00:57:05: Das bedeutet Wir haben da jetzt auch nicht gesagt wir setzen uns mal hinmachen das mal fertig und fangen dann an sondern wir haben das in einem unfassbar großen transformativen Prozess schon immer uns definiert.
00:57:16: Also es gibt gar nicht den Anfang und das Ende.
00:57:21: Das zweite ist natürlich, wir müssen die Menschen in unserem Unternehmen, die hier im Verantwortung stehen natürlich auch da in ihrer Verantwortung packen.
00:57:31: also das ist mir persönlich natürlich auch ganz wichtig denn das wichtigste Instrument ist reden reden reden Weil ich auch immer wieder sage, da gibt es gar keine Geheimnisse oder wie auch immer.
00:57:42: Im Zweifelsfall hat mein Tag aber eben auch nur vierundzwanzig Stunden und wahrscheinlich will sich nicht... ...keine Zehntausend Schritte dafür, aber hunderttausend Wurte.
00:57:51: Und das kann meines Erachtens nach jede Führungskraft für sich in seiner Sprache, in seiner, sag' ich mal Aufbereitung der Information in seine Teams mit reinnehmen so.
00:58:05: Da werden wir mehr und mehr Dinge zur Verfügung stellen meines Erachtens nach.
00:58:09: Das zweite ist, dass es ja sogar Teil der Gesamtstrategie ist also Teil der gesamte Strategie ist der strategische Hebel das wir die Unternehmenskommunikation für dieses Unternehmen komplett neu erfinden weiterentwickeln oder wie auch immer wollen.
00:58:22: Wir da wahrscheinlich uns jetzt auch nochmal von extern bisschen Hilfe dazu holen werden weil ich selber mal wieder feststelle das ist so unfassbar komplex logischerweise in unserer Aufbau-Struktur dass wir da glaube ich gut beraten sind uns von extern noch mal bisschen Hilfe reinzuholen.
00:58:42: Wie können wir eigentlich die Menschen so gut begegnen lassen, das A alle Informationen fließen, die fließen sollen?
00:58:48: Dass B alle Fragen gestellt werden können, die gefragt, die gestellt werden sollen?
00:58:52: weil dann ist man wieder ganz schnell dabei, dass sich halt alle Veränderungen und diesen ganzen Change Management Prozess für mich persönlich, also jeder Mitarbeiter muss es ja für sich irgendwie plausibel bekommen ansonsten wirds ihnen unzufrieden machen.
00:59:04: Deswegen, und damit muss er Fragen stellen können.
00:59:07: Wir haben natürlich solche Formate wie fragt doch mal den Chef
00:59:09: usw.,
00:59:10: aber natürlich kommen da auch keine dreizehntausend Fragen im Jahr rein bin ich auch ganz dankbar weil dann würde ich nichts anderes mehr machen Und dann kann ich eigentlich alle nur dazu genau dazu ermutigen Im Zweifelsfall fragen stellen.
00:59:30: Information ist keine Einbahnstraße.
00:59:38: Ich guck mal so ein bisschen Richtung Ende, möchte aber dann genau den Punkt nochmal ansetzen und sagen natürlich ist das der Podcast der Deutschfachpfleger.
00:59:46: Heute haben wir stark über die deutsche Fachpflege gesprochen.
00:59:50: Gehen wir davon aus dass wir auch zu Hörerinnen und Zuschauer haben, die nicht schon Mitarbeiter oder überhaupt nicht Mitarbeiter bei uns sind?
00:59:59: Was möchtest du denen mitgeben was es für die Mehrwert aus dieser Folge oder vielleicht auch Erik Ich wär's auch an dich rüber.
01:00:09: Sag nicht, dass du heute auch viel Neues gehört hattest.
01:00:12: Imwiefern?
01:00:13: Also
01:00:15: was ich Neues gehörte oder was er mir mitgeben möchte?
01:00:17: Okay...
01:00:18: Genau!
01:00:18: Ja?
01:00:20: Ja sag doch mal!
01:00:22: Sag doch mal Erich!
01:00:25: Neues Format, guck mal.
01:00:26: Sonderfolge.
01:00:29: Ich kann ja zuerst antworten und dann antwortest du.
01:00:33: Nicht.
01:00:33: Na also über mir schwebt eigentlich in allen Themen.
01:00:36: es ist an uns ... die Antworten auf jegliche Herausforderungen zu geben.
01:00:41: Es wird keiner um die Ecke kommen, es gibt keinen ... ... Prinzen auf dem Schimmel der da hergeritten kommt und uns erzählt wie's in Zukunft funktionieren wird?
01:00:49: Wir werden... Die Antworten selber geben müssen!
01:00:52: Für mich ist es eher ich darf die Antwort geben.
01:00:55: also für mich ist das ehrlicherweise habe ich glaube ich heute mehrfach zum Ausdruck gebracht weniger ein beklemmendes Gefühl aus dem Zwang der Veränderung heraus als vielmehr ... habe ich glaube im letzten Podcast schon gesagt, dass für mich ... ... Innovation darin besteht proaktiv nach Veränderung zu suchen.
01:01:14: Unter dem Bewusstsein das ... ... schon gar nicht im sozialen Bereich in Deutschland aktuell ... ... irgendetwas konstant sein wird außer unsere qualitativ hochwertige Versorgung.
01:01:27: und wenn du das zusammenbringst dann ... ... peitscht man sich ganz schön selber aber das macht natürlich Spaß.
01:01:37: Was
01:01:39: ich mitnehme heute ist, Pflege ist ein verdammt komplexes Feld.
01:01:49: Auf der einen Seite haben wir in deinen jungen Jahren gehört wie du früher noch gearbeitet hast.
01:01:54: Das ist in der Pflege ein paar Jahre es her.
01:01:56: Wir überholen glaube ich manche Branchen gerade links auf der Überholspur.
01:02:01: Müssen sie überholend?
01:02:02: Aufgrund von Herausforderungen den wir uns stellen aber sind total lohnendes Feld.
01:02:08: Also jede Pflegekraft, die zuhört nimmt hoffentlich mit.
01:02:14: Dass es ein total spannendes Feld ist und ein Tallonnesfeld ist.
01:02:17: aber das ist bei all dem... ...mit dem sie sich beschäftigt dann doch immer um den Klienten, um das Wohl-, um die Selbstverständung,... ...um die Normalität derer geht, die sich uns anvertrauen, die uns an vertraut werden.
01:02:29: Und es grundsätzlich immer um genau diese Sache gehen.
01:02:34: ... soll und das da dann auch durchaus wert für ist,
01:02:39: sich... ...
01:02:41: Tag-und Nacht behaupt ich mal wenn wir so jetzt sechs Monate zurück und ... ... sechs Wunder danach vorne gucken.
01:02:47: Sich solchen Themen zu stellen und dass in einer so komplexe ... ... Organisation reinzubekommen wie es die deutsche Fachleger isst.
01:02:53: aber unter dem Stich lohnt es sich weil das betrifft denigen oder es kommt denigen zugute dies am ehesten verdient haben.
01:03:00: Das merke ich immer wieder wenn nicht jedem Gespräch hier drin bin, dass ich persönlich auch echt froh bin keine Tür scharnieren oder, weiß ich nicht, Schubladeneinleger oder sonst was vermarkten zu müssen.
01:03:16: Sondern es ist einfach echt ein spannendes Feld.
01:03:18: Ja, für mich das, was mir jetzt so gerade eingefallen ist... Für mich ist es ja so als jemand der noch nicht so lange Teil der DF ist.
01:03:25: Ich glaube, ich hatte jetzt zweijähriges jetzt gerade vor Kurzem wenn mir alles täuscht.
01:03:30: Dass ich sehe dass Selbstverständlich ist das falsche Wort, aber ich kenne es ja nicht anders so wie's ist.
01:03:40: Wie viel rückblickend Arbeit dahinter schon stand und was jetzt quasi noch auch noch dazugehören wird, dass einem erst durch diese Formate auch erstmal so richtig ein Marketingler wie mir dann erstmal so klar wird, wie viele da hintersteht.
01:03:58: Ist dann schon mal nochmal bisschen Augen öffnen darf, würde ich behaupten.
01:04:03: Stimmt, der erste Podcast mit Sören, da warst du noch nervös.
01:04:06: Sören Daniel Michael und Stefan, da wars du noch nerveus.
01:04:09: Als das erste Mal war.
01:04:10: jetzt haben wir ein paar hinter uns... Und ja, schon viel mitgenommen!
01:04:16: Sören hast Du noch?
01:04:18: Machen wir noch Aspekt nicht?
01:04:20: Nee.
01:04:21: Was handelt Erik, haben wir noch?
01:04:23: Ich hatte gestern Abend einen Abendessen mit einem Mitarbeiter, da habe ich so gesagt vom Von der Power, die wir brauchen auf der Reise, die jetzt so vor uns haben oder hinter uns gebracht haben, habe ich eigentlich das Schlimmste schon geschafft.
01:04:38: Also wenn man mal in die Physik geht um Dinge zu bewegen, dann hast du ja den größten Energieaufwand, um das Ding in Bewegung zu setzen.
01:04:44: Egal ob ein Auto eine Kugel oder halt irgendwie Menschen unten unternehmen und Wir rollen schon ziemlich gut.
01:04:52: also Die größte Kraftanstrengungen.
01:04:56: Und die Frage in welche Richtung die kugelrollen soll dies eigentlich beantwortet.
01:05:00: Jetzt müssen wir Sie nur noch ein bisschen schöpfen.
01:05:06: Ja, schön!
01:05:06: Dann sagen wir vielen Dank für deine Zeit, für deinen Einblicke und den Input.
01:05:14: Erik, dann sagen wir viel Dank fürs Zuhören und Zuschauen.
01:05:18: Sirin hat schon gesagt, frag doch mal die Chefetage-Format was gerne genutzt werden kann wenn es auch jetzt direkt an Söhren noch Rückfragen aus der Folge gibt.
01:05:28: Ansonsten bin ich mir sicher, wir werden uns irgendwann wiedersehen auf dem Sofa hier.
01:05:32: Mit Sicherheit.
01:05:32: Das
01:05:33: denke ich auch und bis dahin vielen Dank!
01:05:36: www.deutschefachfliege.de.
01:05:38: slash Podcast.
01:05:39: da findet ihr alle anderen Folgen über die wir heute auch gesprochen haben.
01:05:41: schaut gerne mal rein gibt uns Input und Rückfragen auch zu anderen folgen alles über die Webseite abrufbar Und dann sagen wir bis zum nächsten Mal
01:05:52: Ciao.
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